Kolumbien Kaffee Supremo – fruchtig, weich und wunderbar ausgewogen
Nimm dir ruhig einen Moment Zeit für diesen Kaffee. ☕😄
Denn der Kolumbien Kaffee Supremo ist keiner, der morgens laut in der Küche steht und schreit:
„AUFWACHEN! ICH BIN KRÄFTIG!“ 😂
Der Kolumbianer geht die Sache etwas entspannter an.
Er ist ein 100 % Arabica-Kaffee aus Kolumbien, hell geröstet und geschmacklich eher auf der feinen und fruchtigen Seite unterwegs.
Und genau deshalb lohnt es sich, bei diesem Kaffee einmal etwas genauer hinzuschmecken.
Denn manchmal muss Kaffee gar nicht besonders kräftig sein, um interessant zu werden.
Kolumbien in der Kaffeetasse
Kolumbien gehört zu den bekanntesten Kaffeeherkünften der Welt.
Und wenn man sich ein bisschen mit Kaffee beschäftigt, merkt man schnell, dass Herkunft tatsächlich einen Unterschied machen kann.
Boden, Klima, Höhenlage, Kaffeepflanze, Verarbeitung und natürlich die Röstung spielen zusammen.
Das Ergebnis landet am Ende in unserer Tasse.
Und beim Kolumbien Supremo zeigt sich das vor allem in seinem fruchtigen und eleganten Charakter.
Hier geht es nicht darum, mit möglichst starken Röstaromen Eindruck zu machen.
Vielmehr dürfen die feineren Seiten des Kaffees mitspielen.
Ein Kaffee mit einer ganz eigenen Richtung
Beim ersten Schluck wirkt der Kolumbien Supremo angenehm weich und ausgewogen.
Dann kommen die fruchtigen Eindrücke.
Waldbeeren und dunkle Trauben gehören zu den Aromen, die diesen Kaffee besonders prägen.
Dazu kommt eine sanfte Säure, die für Frische sorgt.
Und dann ist da noch dieser leicht teeartige Charakter.
Jetzt könnte man natürlich anfangen, eine halbe Stunde lang darüber zu philosophieren, was Kaffee und Tee gemeinsam haben.
Und wer mich kennt, weiß:
Das könnte tatsächlich passieren. 😂
Aber ich erspare euch an dieser Stelle ausnahmsweise das komplette Kaffeegespräch.
Hell geröstet – und warum das interessant ist
Der Kolumbien Supremo ist hell geröstet.
Das ist bei einem solchen Kaffee durchaus interessant, denn eine hellere Röstung lässt die ursprünglichen Eigenschaften der Bohne stärker zur Geltung kommen.
Bei einer sehr dunklen Röstung würden kräftige Röstaromen schnell die Hauptrolle übernehmen.
Hier darf dagegen die Fruchtigkeit mitreden.
Und die ist beim Kolumbien Supremo durchaus interessant.
Man bekommt also nicht einfach nur:
„Kaffee schmeckt nach Kaffee.“
Sondern eine Tasse, bei der man tatsächlich ein bisschen entdecken kann.
Kaffee und die Sache mit der Säure
Bei Kaffee ist das Wort Säure manchmal ein kleines Problem.
Sobald jemand hört:
„Der Kaffee hat Säure.“
kommt häufig direkt:
„Oh nein, dann ist der sauer!“ 😂
Nein.
Nicht automatisch.
Eine angenehme Säure gehört bei vielen hochwertigen Kaffees ganz selbstverständlich zum Geschmacksbild.
Beim Kolumbien Supremo ist diese Säure eher sanft und unterstützt die fruchtige Seite des Kaffees.
Sie sorgt dafür, dass die Tasse frisch und lebendig wirkt.
Und genau das passt wunderbar zu den fruchtigen Noten.
Der Kaffee für die etwas ruhigeren Momente
Ich finde, der Kolumbien Supremo passt wunderbar zu einer Kaffeepause, bei der man nicht einfach nur schnell einen Kaffee braucht.
Vielleicht am Nachmittag.
Vielleicht am Wochenende.
Vielleicht morgens, wenn ausnahmsweise niemand etwas von einem möchte. 😂
Einfach Kaffee einschenken, hinsetzen und ein paar Minuten Ruhe haben.
Das klingt eigentlich nach nichts Besonderem.
Aber genau solche kleinen Momente fehlen uns manchmal.
Und wenn dabei noch ein guter Kaffee in der Tasse steht, kann man sich eigentlich nicht beschweren.
Was bedeutet eigentlich „Supremo“?
Der Name Supremo klingt natürlich schon ziemlich beeindruckend.
Man denkt unweigerlich:
„Na, der hält sich aber für was.“ 😂
Bei kolumbianischem Kaffee bezeichnet „Supremo“ allerdings in erster Linie eine besonders große Bohnensortierung.
Es handelt sich also nicht automatisch um eine geschmackliche Bewertung oder einen bestimmten Cupping Score.
Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.
Denn eine größere Bohne erzählt noch nicht allein, wie der Kaffee später in der Tasse schmeckt.
Dafür ist das Zusammenspiel vieler Faktoren verantwortlich.
Ein Kaffee zum bewussten Probieren
Was ich am Kolumbien Supremo besonders interessant finde, ist diese Kombination aus Fruchtigkeit, sanfter Säure und einem eher leichten Körper.
Er wirkt dadurch nicht schwer.
Nicht wuchtig.
Nicht überladen.
Sondern eher elegant.
Und genau deshalb würde ich ihn auch nicht unbedingt mit einem kräftigen Espresso vergleichen.
Das wäre ungefähr so, als würde man einen gemütlichen Spaziergang mit einer Achterbahnfahrt vergleichen.
Beides kann Spaß machen.
Aber eben auf völlig unterschiedliche Art. 😄
Wenn Kaffee nach etwas anderem schmeckt
Eine der Fragen, die ich bei Kaffee immer wieder spannend finde, lautet:
„Wie kann Kaffee eigentlich nach Waldbeeren oder Trauben schmecken?“
Schließlich hat niemand vorher eine Handvoll Beeren in die Rösttrommel geworfen.
Zum Glück. 😂
Solche Aromen entstehen durch die Eigenschaften der Kaffeebohnen und das Zusammenspiel von Herkunft, Sorte, Verarbeitung und Röstung.
Unsere Wahrnehmung verbindet bestimmte Aromaeindrücke dann mit Dingen, die wir bereits kennen.
Deshalb kann ein Kaffee beispielsweise an Beeren, Früchte, Nüsse, Schokolade oder Gewürze erinnern.
Und genau hier beginnt für mich der spannende Teil.
Denn plötzlich schmeckt man nicht mehr nur:
„Kaffee.“
Sondern vielleicht:
„Moment … da ist tatsächlich etwas Fruchtiges.“
Und dann macht Kaffeetrinken richtig Spaß.
Mein persönlicher Blick auf den Kolumbianer
Ich mag Kaffees, die einen nicht dazu zwingen, sie sofort einzuordnen.
Der Kolumbien Supremo ist für mich genau so ein Kandidat.
Er muss nicht der kräftigste Kaffee auf dem Frühstückstisch sein.
Er muss auch nicht versuchen, jeden anderen Kaffee geschmacklich zu übertrumpfen.
Er darf einfach das sein, was er ist:
Ein feiner, fruchtiger und ausgewogener Kolumbianer mit eigenem Charakter.
Und das reicht völlig.
Denn am Ende suchen wir doch alle etwas anderes in unserer Tasse.
Der eine möchte morgens ordentlich Wumms.
Der nächste möchte etwas Sanftes.
Und wieder jemand anderes möchte einfach einmal einen Kaffee trinken und dabei tatsächlich etwas Neues entdecken.
Und dann ist die Tasse plötzlich leer
Das ist übrigens der Moment, an dem man merkt, ob ein Kaffee funktioniert.
Nicht wenn man irgendwelche Fachbegriffe darüber schreiben kann.
Nicht wenn man besonders klug über ihn reden kann.
Sondern wenn die Tasse leer ist und man denkt:
„Eigentlich könnte ich noch einen gebrauchen.“
Das ist doch eine ziemlich gute Empfehlung. 😂☕
Und genau deshalb sollte Kaffee meiner Meinung nach auch Spaß machen.
Man darf darüber reden.
Man darf probieren.
Man darf vergleichen.
Man darf sich irren.
Und man darf natürlich auch einfach sagen:
„Mir schmeckt er.“
Mehr muss man manchmal gar nicht wissen.
Der Kolumbien Supremo auf einen Blick
Herkunft: Kolumbien
Kaffeesorte: 100 % Arabica
Röstung: hell
Charakter: fruchtig, weich und ausgewogen
Säure: sanft
Körper: leicht bis mittel
Besondere Aromen: Waldbeeren und dunkle Trauben
Charakteristische Note: leicht teeartig
Geeignete Zubereitung: Filtermaschine und Stempelkanne
Und wenn du mich fragst, was diesen Kaffee besonders macht, würde ich es ganz einfach sagen:
Er versucht nicht, der lauteste Kaffee in der Runde zu sein.
Er bringt lieber seine eigenen feinen Seiten mit.
Und manchmal sind genau die Kaffees die interessantesten, bei denen man beim zweiten Schluck merkt:
„Ach … da ist ja noch mehr.“ 😄☕
Also Tasse nehmen, Kaffee einschenken und einfach ausprobieren.
Denn wie ich immer wieder sage:
Der beste Kaffee ist nicht der, der allen schmeckt.
Der beste Kaffee ist der, bei dem du am Ende sagst:
„Davon mache ich mir noch einen.“ ❤️☕
Hersteller : Langen Kaffee GmbH + Co. KG Industriestr. 8 59964 Medebach
