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Kaffee auf Knopfdruck: Die Vorteile von Miete und Leasing von Kaffeevollautomaten mit Münzeinwurf in Unternehmen
Jens Thume · Aktualisiert: · 17 Min. LesezeitKaffeevollautomat mieten, leasen oder kaufen? Was Bürokaffee wirklich kostet
Ein Kaffeevollautomat fürs Büro klingt erst einmal nach einer einfachen Sache.
Maschine hinstellen, Bohnen rein, Knopf drücken – fertig.
Ganz so einfach ist es allerdings nicht.
Denn irgendwann kommt die Frage auf, die in vielen Unternehmen deutlich interessanter ist als die Frage nach dem schönsten Kaffeevollautomaten:
Was kostet uns der Kaffee eigentlich pro Tasse?
Und genau da wird es spannend.
Denn ein Kaffeevollautomat kann gekauft, gemietet oder geleast werden. Je nach Anbieter kommen Wartung, Reparatur, Service und manchmal sogar die Kaffeebohnen dazu.
Auf den ersten Blick klingt ein Leasingangebot deshalb oft ziemlich bequem:
Keine große Anschaffung, monatliche Rate und jemand kümmert sich um die Maschine.
Aber ist das tatsächlich die günstigste Lösung?
Oder bezahlt ein Unternehmen am Ende über den Kaffee deutlich mehr, als es zunächst denkt?
Und was passiert eigentlich, wenn der Kaffee im Leasingvertrag vorgeschrieben ist?
Genau das schauen wir uns hier einmal genauer an.
Nicht mit irgendwelchen Hochglanz-Versprechen eines Maschinenherstellers, sondern ganz einfach mit Zahlen.
Kaffeevollautomat kaufen oder leasen?
Was kostet die Tasse Kaffee bei beiden Varianten?
Ab welcher Kaffeemenge kann sich Leasing lohnen?
Und vor allem:
Wann ist eine eigene Maschine vielleicht die bessere Entscheidung?
Dabei geht es nicht darum, Leasing grundsätzlich schlechtzureden.
Im Gegenteil.
Für manche Unternehmen kann Leasing eine sehr vernünftige Lösung sein.
Für andere kann eine eigene Maschine langfristig deutlich günstiger werden.
Und manchmal ist die Rechnung überraschend.

Warum der Preis der Kaffeemaschine nicht die ganze Wahrheit erzählt
Wenn ein Unternehmen einen Kaffeevollautomaten kauft, sieht die Rechnung zunächst ziemlich einfach aus.
Beispielsweise:
Maschine kaufen → Kaffee kaufen → Kaffee trinken.
Beim Leasing sieht es anders aus.
Hier können monatliche Raten, Wartung, Reparaturen, Service und weitere Vertragsbestandteile hinzukommen.
Und dann gibt es noch einen Punkt, über den viele beim ersten Blick auf ein Leasingangebot gar nicht nachdenken:
den Kaffeepreis.
Denn wenn die Maschine an einen bestimmten Anbieter gebunden ist und dieser auch die Kaffeebohnen liefert, sollte man nicht nur fragen:
„Was kostet die Maschine im Monat?“
Die viel interessantere Frage lautet:
„Was kostet uns jede einzelne Tasse Kaffee?“
Denn bei 5 Tassen am Tag fällt ein kleiner Preisunterschied kaum auf.
Bei 30, 50 oder 100 Tassen täglich sieht die Sache schon ganz anders aus.
Dann können aus ein paar Cent Unterschied pro Tasse schnell mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Euro im Jahr werden.
Und genau deshalb rechnen wir das Ganze einmal durch.
☕ Mit echten Mengen. Mit nachvollziehbaren Beispielpreisen. Und ohne Kaffeemaschinen-Verkäufer-Sprech. 😄
Kaffeevollautomat kaufen – die einfache Rechnung
Fangen wir mit der Variante an, bei der man zunächst am meisten Geld auf den Tisch legen muss:
Man kauft die Maschine selbst.
Das kann sich für ein Unternehmen durchaus lohnen.
Nehmen wir als Beispiel einen Kaffeevollautomaten für 2.500 €.
Das klingt erst einmal nach einer Menge Geld.
Wenn die Maschine aber beispielsweise fünf Jahre genutzt wird, verteilt sich die Anschaffung auf:
2.500 € ÷ 5 Jahre = 500 € pro Jahr
Bei 220 Arbeitstagen sind das:
500 € ÷ 220 = 2,27 € pro Arbeitstag
Bei 30 Tassen am Tag:
2,27 € ÷ 30 = rund 7,6 Cent Maschinenkosten pro Tasse
Und genau hier wird es interessant.
Die Maschine kostet in unserem Beispiel also nicht plötzlich 2.500 € pro Tasse.
Die Anschaffung muss auf die tatsächliche Nutzungsdauer und die Anzahl der ausgegebenen Tassen verteilt werden.
Natürlich kommen noch Strom, Wasser, Reinigung, Wartung und eventuell Reparaturen hinzu.
Aber dafür gehört die Maschine dem Unternehmen.
Und das ist der große Unterschied zum Leasing.
Kaffeevollautomat leasen – bequem, aber genau hinschauen
Beim Leasing sieht die Sache zunächst wesentlich angenehmer aus.
Keine hohe Anschaffungssumme.
Stattdessen beispielsweise eine monatliche Rate.
Das kann für Unternehmen interessant sein, die ihre Liquidität lieber für andere Dinge verwenden möchten.
Nehmen wir einmal 100 € Leasingkosten pro Monat als reine Beispielrechnung.
Bei zwölf Monaten wären das:
100 € × 12 = 1.200 € pro Jahr
Bei 30 Tassen täglich und 220 Arbeitstagen:
30 × 220 = 6.600 Tassen pro Jahr
Damit liegen allein die Leasingkosten bei:
1.200 € ÷ 6.600 = rund 18 Cent pro Tasse
Und jetzt haben wir noch keinen einzigen Kaffee getrunken.
Keine Bohne.
Keine Milch.
Kein Wasser.
Keinen Strom.
Keine Reinigung.
Das zeigt ziemlich schön, warum man bei einem Leasingangebot nicht nur auf die monatliche Rate schauen sollte.
Leasing ist nicht automatisch teuer – aber auch nicht automatisch günstig
Jetzt kommt der wichtige Punkt.
Ich möchte Leasing hier ausdrücklich nicht schlechtreden.
Es kann für ein Unternehmen durchaus sinnvoll sein.
Gerade wenn im Vertrag beispielsweise Service, Wartung oder Reparaturen enthalten sind, kann eine monatliche Rate sehr attraktiv sein.
Denn auch eine eigene Maschine verursacht Kosten.
Wenn der Kaffeevollautomat plötzlich nicht mehr funktioniert, ist es mit dem Kaufpreis allein nicht getan.
Dann braucht man eventuell:
- einen Kundendienst
- Ersatzteile
- eine Reparatur
- Wartung
- Entkalkung
- Filter
- Reinigungsmittel
- möglicherweise sogar eine Ersatzmaschine
Beim Leasing können solche Leistungen – abhängig vom Vertrag – teilweise bereits enthalten sein.
Deshalb muss man immer das Gesamtpaket vergleichen.
Nicht:
„Die Maschine kostet 100 € im Monat.“
Sondern:
„Was kostet mich diese Lösung über drei, vier oder fünf Jahre – inklusive Kaffee?“
Das ist die entscheidende Frage.
Und jetzt wird es beim Kaffee interessant
Denn eine Maschine kann noch so günstig geleast werden.
Wenn die Kaffeebohnen dafür deutlich teurer sind als beim freien Einkauf, kann sich die Rechnung schnell verändern.
Nehmen wir einmal zwei ganz unterschiedliche Beispiele.
Ein Unternehmen kauft seine Bohnen selbst für beispielsweise:
12 € pro Kilogramm
Das ist durchaus ein Preis, den man im günstigen Handel finden kann.
Ein anderes Unternehmen verwendet einen Kaffee für:
25 € pro Kilogramm
Jetzt klingt der Unterschied zunächst nicht dramatisch.
Aber rechnen wir einmal mit 8 Gramm Kaffee pro Tasse.
Bei 12 € pro Kilogramm:
12 € ÷ 1.000 g × 8 g = 9,6 Cent pro Tasse
Bei 25 € pro Kilogramm:
25 € ÷ 1.000 g × 8 g = 20 Cent pro Tasse
Das sind:
10,4 Cent Unterschied pro Tasse.
Bei 30 Tassen täglich und 220 Arbeitstagen:
6.600 Tassen × 0,104 € = 686,40 €
Fast 700 € Unterschied pro Jahr – allein beim Kaffeepreis.
Und genau deshalb lohnt sich ein Blick in den Leasingvertrag.
Muss man beim Leasing immer den Kaffee vom Anbieter nehmen?
Nein, das kann man nicht pauschal sagen.
Und genau deshalb sollte man bei solchen Aussagen vorsichtig sein.
Es gibt unterschiedliche Modelle.
Bei manchen Verträgen kann der Kunde seine Kaffeebohnen frei auswählen.
Bei anderen Anbietern kann die Kaffeeversorgung Bestandteil des Konzepts sein.
Manchmal wird die Maschine zusammen mit einem bestimmten Kaffee- oder Servicepaket angeboten.
Und manchmal gibt es Vorgaben oder Mindestabnahmen.
Deshalb sollte vor Vertragsabschluss ganz konkret gefragt werden:
Welche Kaffeebohnen darf ich verwenden?
Muss ich den Kaffee beim Anbieter kaufen?
Gibt es eine Mindestabnahme?
Was kostet das Kilogramm Kaffee?
Ist der Kaffeepreis während der Vertragslaufzeit fest oder kann er sich ändern?
Sind Wartung und Reparaturen enthalten?
Was passiert bei einem Defekt?
Was kostet mich der Vertrag insgesamt?
Diese Fragen sind wesentlich interessanter als die Frage:
„Was kostet die Maschine im Monat?“
Was kostet eine Tasse Kaffee beim Leasing?
Jetzt rechnen wir einmal ein komplettes Beispiel.
Nehmen wir:
- 30 Tassen pro Arbeitstag
- 220 Arbeitstage
- 6.600 Tassen pro Jahr
- 100 € Leasingrate pro Monat
- 20 € Kaffeebohnen pro Kilogramm
- 8 Gramm Kaffee pro Tasse
Leasingkosten
100 € × 12 Monate:
1.200 € pro Jahr
Kaffeekosten
6.600 Tassen × 8 Gramm:
52,8 kg Kaffee
52,8 kg × 20 €:
1.056 € pro Jahr
Zusammen:
1.200 € + 1.056 € = 2.256 €
Damit liegen wir bei:
2.256 € ÷ 6.600 Tassen = rund 34,2 Cent pro Tasse
Und auch hier gilt:
Das ist eine Beispielrechnung.
Strom, Wasser, Milch, Reinigung und eventuell weitere Vertragskosten sind darin noch nicht enthalten.
Aber genau darum geht es.
Man bekommt plötzlich ein Gefühl dafür, was eine Tasse Kaffee im Büro tatsächlich kosten kann.
Und wie sieht dieselbe Rechnung mit einer eigenen Maschine aus?
Jetzt nehmen wir eine gekaufte Maschine.
Beispiel:
2.500 € Anschaffungskosten
Nutzungsdauer:
5 Jahre
Das entspricht:
500 € Maschinenkosten pro Jahr
Bei 30 Tassen täglich:
500 € ÷ 6.600 Tassen = rund 7,6 Cent pro Tasse
Jetzt wieder die Bohnen:
20 € pro Kilogramm
Bei 8 Gramm pro Tasse:
16 Cent pro Tasse
Damit liegen wir zunächst bei:
7,6 + 16 = 23,6 Cent pro Tasse
Auch hier fehlen noch Strom, Wasser, Reinigung und Wartung.
Aber im direkten Vergleich sieht man bereits:
Eigene Maschine
ca. 23,6 Cent pro Tasse
Leasingbeispiel
ca. 34,2 Cent pro Tasse
Das Leasing wäre in unserem Beispiel also rund 10,6 Cent pro Tasse teurer.
Bei 6.600 Tassen im Jahr wären das:
rund 700 € Unterschied pro Jahr.
Aber:
Dafür kann beim Leasing je nach Vertrag Service und Wartung enthalten sein.
Und genau deshalb darf man solche Rechnungen niemals ohne Blick auf den konkreten Vertrag als allgemeingültige Aussage verstehen.
Was kostet Kaffee mit günstigen Bohnen?
Jetzt machen wir die Rechnung einmal mit einem günstigen Beispielpreis.
Nehmen wir:
12 € pro Kilogramm
Bei 8 Gramm pro Tasse:
9,6 Cent pro Tasse
Bei 6.600 Tassen:
633,60 € pro Jahr
Das ist gegenüber unserem Beispiel mit 20 € pro Kilogramm ein Unterschied von:
422,40 € pro Jahr.
Und gegenüber 25 € pro Kilogramm sogar:
686,40 € pro Jahr.
Je mehr Kaffee getrunken wird, desto wichtiger wird deshalb der Bohnenpreis.
10, 20, 30 oder 50 Tassen – jetzt rechnen wir einmal richtig
Damit man ein Gefühl für die Größenordnung bekommt, nehmen wir weiterhin:
220 Arbeitstage pro Jahr
und
8 Gramm Kaffee pro Tasse.
| Tassen täglich | Tassen/Jahr | Kaffee/Jahr | bei 12 €/kg | bei 20 €/kg | bei 25 €/kg |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 | 2.200 | 17,6 kg | 211,20 € | 352,00 € | 440,00 € |
| 20 | 4.400 | 35,2 kg | 422,40 € | 704,00 € | 880,00 € |
| 30 | 6.600 | 52,8 kg | 633,60 € | 1.056,00 € | 1.320,00 € |
| 50 | 11.000 | 88 kg | 1.056,00 € | 1.760,00 € | 2.200,00 € |
| 100 | 22.000 | 176 kg | 2.112,00 € | 3.520,00 € | 4.400,00 € |
Und jetzt erkennt man sehr schön:
Bei zehn Tassen am Tag ist der Unterschied noch überschaubar.
Bei 100 Tassen täglich reden wir bereits über mehr als 2.000 € Unterschied pro Jahr zwischen 12 € und 25 € pro Kilogramm.
Nur beim Kaffee.

Ab wann lohnt sich Leasing?
Das ist wahrscheinlich die interessanteste Frage des ganzen Artikels.
Und die ehrliche Antwort lautet:
Es gibt keine feste Tassenanzahl, ab der Leasing automatisch günstiger wird.
Denn es hängt von mehreren Faktoren ab.
Zum Beispiel:
- Kaufpreis der Maschine
- Leasingrate
- Laufzeit
- Restwert
- Wartung
- Reparaturen
- Service
- Stromverbrauch
- Kaffeeverbrauch
- Kaffeepreis
- Mindestabnahme
- Vertragsbedingungen
- Ein Unternehmen mit zehn Tassen täglich kann mit einer günstigen eigenen Maschine sehr gut fahren.
Bei einem großen Büro mit 100 oder 150 Tassen täglich kann dagegen ein professionelles Leasing- oder Mietmodell interessant werden, weil Service und Ausfallsicherheit plötzlich einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
Je höher der Verbrauch, desto wichtiger wird die Gesamtrechnung.
Nicht unbedingt die Frage:
Kaufen oder leasen?
Sondern:
Was kostet uns die komplette Kaffeelösung pro Tasse?
Eine einfache Formel für die Kosten pro Tasse
Wer seine eigene Rechnung aufstellen möchte, kann es ganz einfach machen:
Kosten pro Tasse = (Kaffeebohnen + Milch + Strom + Wasser + Reinigung + Maschinenkosten) ÷ Anzahl der Tassen
Dabei sollten die Maschinenkosten natürlich auf den betrachteten Zeitraum umgerechnet werden.
Bei einer gekauften Maschine beispielsweise:
Kaufpreis ÷ geplante Nutzungsdauer
Bei einem Leasingmodell kann dagegen beispielsweise die Summe aller Leasingraten über den Zeitraum angesetzt werden.
Noch genauer wird die Rechnung, wenn man zusätzlich Wartung, Reparaturen, Filter, Service und eventuell weitere Vertragskosten berücksichtigt.
Und genau hier zeigt sich häufig, ob ein Angebot wirklich günstig ist.
Der Kaffeeautomat mit Münzeinwurf – wer bezahlt eigentlich den Kaffee?
Jetzt kommen wir zu einer besonders interessanten Variante.
Kaffeeautomaten mit Münzeinwurf.
Dieses Modell kann beispielsweise in Unternehmen interessant sein, wenn Mitarbeiter ihren Kaffee selbst bezahlen sollen.
Das Unternehmen stellt die Maschine zur Verfügung.
Der Mitarbeiter wirft beispielsweise 30 oder 50 Cent ein.
Und schon ist die Finanzierung des Kaffees teilweise oder vollständig anders organisiert.
Das kann interessant sein für:
- Werkstätten
- Produktionsbetriebe
- größere Unternehmen
- Aufenthaltsräume
- Pausenräume
- Firmen mit vielen Mitarbeitern
- Bereiche mit Schichtbetrieb
Hier stellt sich allerdings eine ganz andere Frage:
Wie hoch muss der Preis pro Tasse sein, damit sich das Modell für das Unternehmen rechnet?
Auch hier entscheidet letztlich die tatsächliche Kostenstruktur.
Beispiel: 50 Tassen am Tag mit Münzeinwurf
Nehmen wir einmal 50 Tassen täglich.
Bei 220 Arbeitstagen sind das:
11.000 Tassen pro Jahr.
Wenn pro Tasse beispielsweise 30 Cent bezahlt werden:
11.000 × 0,30 € = 3.300 €
Bei 50 Cent:
11.000 × 0,50 € = 5.500 €
Das ist natürlich keine fertige Gewinnrechnung.
Denn davon müssen die tatsächlichen Kosten der Maschine, des Kaffees, der Wartung, des Stroms und weiterer Bestandteile abgezogen werden.
Aber man erkennt schnell, warum Münzsysteme bei einem hohen Verbrauch interessant sein können.

Was ist besser: kaufen, mieten oder leasen?
Jetzt wird es Zeit für eine ehrliche Gegenüberstellung.
☕ Maschine kaufen
Vorteile:
- Maschine gehört dem Unternehmen
- freie Wahl der Kaffeebohnen
- keine langfristige Leasingbindung
- nach der Anschaffung keine Leasingrate
- langfristig bei hoher Nutzung interessant
Nachteile:
- hohe Anschaffungskosten
- Reparaturen müssen selbst bezahlt werden
- Wartung muss organisiert werden
- Ausfallrisiko liegt beim Unternehmen
☕ Maschine leasen
Vorteile:
- geringe Anfangsinvestition
- planbare monatliche Kosten
- je nach Vertrag Service möglich
- je nach Vertrag Wartung und Reparaturen enthalten
- moderne Maschine ohne hohe Einmalzahlung
Nachteile:
- langfristige Vertragsbindung
- Maschine gehört nicht unbedingt dem Unternehmen
- mögliche Vorgaben beim Kaffee beachten
- Mindestabnahmen möglich
- Gesamtkosten können höher sein
☕ Maschine mieten
Vorteile:
- hohe Flexibilität möglich
- geringe Anfangsinvestition
- Service kann enthalten sein
- interessant für Unternehmen, die sich nicht langfristig binden möchten
Nachteile:
- monatliche Kosten
- langfristig möglicherweise teurer als Kauf
- Vertragsbedingungen genau prüfen
Die fünf Fragen, die ich vor jedem Leasingvertrag stellen würde
Wenn ich selbst für ein Unternehmen einen Kaffeevollautomaten leasen würde, wären diese Fragen für mich Pflicht.
1. Was kostet die Maschine insgesamt?
Nicht nur die Monatsrate.
Sondern:
Monatsrate × Laufzeit
plus alle weiteren Kosten.
2. Was kostet das Kilogramm Kaffee?
Und zwar nicht ungefähr.
Konkreten Preis nennen lassen.
3. Muss ich den Kaffee beim Anbieter kaufen?
Wenn ja:
Gibt es eine Mindestabnahme?
4. Was passiert bei einem Defekt?
Wie schnell kommt der Service?
Gibt es eine Ersatzmaschine?
Sind Reparaturen inklusive?
5. Was kostet mich eine Tasse tatsächlich?
Und genau hier sollte man alles zusammenrechnen.
Denn:
Eine Maschine für 99 € im Monat kann am Ende teurer sein als eine Maschine für 129 €.
Wenn bei der günstigeren Variante beispielsweise der Kaffee deutlich teurer ist oder zusätzliche Servicekosten entstehen.
Warum ein günstiger Kaffee nicht automatisch schlechter sein muss
Beim Thema Kaffeepreis kommt schnell die Diskussion:
„Aber für 12 € pro Kilogramm kann der Kaffee doch nichts taugen.“
Das würde ich so nicht sagen.
Es gibt günstige Kaffees, die für den täglichen Bürokaffee vollkommen in Ordnung sind.
Und es gibt sehr teure Kaffees, die nicht jedem schmecken.
Der Preis allein entscheidet nicht darüber, ob ein Kaffee gut ist.
Ein Büro hat außerdem eine besondere Situation.
Hier müssen häufig viele verschiedene Geschmäcker zusammengebracht werden.
Der eine möchte kräftigen Kaffee.
Die andere mag ihn mild.
Der nächste möchte Cappuccino.
Und einer trinkt seinen Kaffee mit Milch und Zucker.
Deshalb kann ein ausgewogener Kaffee für ein Büro manchmal sinnvoller sein als eine sehr spezielle Premiumbohne.
Was kostet Kaffee bei TeeBohne?
Natürlich können wir auch einmal unsere eigenen Preise als Beispiel nehmen.
Unsere Gourmet Mischung liegt aktuell bei 23,80 € pro Kilogramm.
Bei 8 Gramm Kaffee pro Tasse entspricht das:
23,80 € ÷ 1.000 × 8 = rund 19 Cent pro Tasse
Bei 30 Tassen täglich und 220 Arbeitstagen:
6.600 Tassen × 0,1904 € = rund 1.257 € pro Jahr
Damit liegen die reinen Bohnenkosten bei ungefähr:
1.257 € pro Jahr
Das ist bewusst eine Beispielrechnung mit unserem aktuellen Preis.
Je nach Sorte, Gebindegröße und tatsächlichem Verbrauch kann die Rechnung natürlich anders aussehen.
Und genau das ist der Punkt:
Man sollte den Kaffeepreis immer zusammen mit dem tatsächlichen Verbrauch betrachten.
Ein Unterschied von ein paar Cent klingt bei einer einzelnen Tasse nicht dramatisch.
Bei mehreren tausend Tassen im Jahr sieht das schon anders aus.
Und hier kommt die Realität aus dem Büroalltag
Ich habe selbst erlebt, wie schnell sich so eine Situation verändern kann.
Eine Firma hier in Einbeck hat beispielsweise ihren Kaffee von uns bezogen – und zwar nicht gerade in kleinen Mengen.
Der Kaffee ging dort im 5-Kilo-Sack ins Unternehmen.
Dann war irgendwann die Maschine defekt.
Und plötzlich stand eine ganz andere Entscheidung im Raum:
Reparieren, eine neue Maschine kaufen oder einen Leasingvertrag mit Service abschließen?
Am Ende wurde sich für ein Leasingmodell entschieden.
Und genau deshalb würde ich Leasing niemals einfach als „teurer“ oder „schlechter“ bezeichnen.
Denn wenn eine Maschine ausfällt, geht es für ein Unternehmen nicht nur um den Preis der Reparatur.
Es geht auch um:
Zeit.
Nerven.
Organisation.
Und natürlich darum, dass morgens trotzdem jemand Kaffee möchte. 😄☕
Was ist wichtiger: der günstigste Kaffee oder die sichere Versorgung?
Bei einem kleinen Büro kann der Preis pro Tasse eine große Rolle spielen.
Bei einem großen Unternehmen sieht es möglicherweise anders aus.
Wenn täglich 100 Menschen Kaffee trinken, kann ein schneller Service wichtiger sein als eine Ersparnis von zwei Cent pro Tasse.
Denn wenn die Maschine zwei Wochen ausfällt, spart man zwar beim Kaffee.
Aber glücklich ist damit niemand.
Deshalb sollte ein Unternehmen immer überlegen:
Was ist uns die Ausfallsicherheit wert?
Und:
Wie viel Arbeit möchten wir selbst mit Maschine, Reinigung und Wartung haben?
Mein persönlicher Tipp: Erst rechnen, dann unterschreiben
Ich würde niemals nur nach der Monatsrate entscheiden.
Vor einem Leasing- oder Mietvertrag würde ich mir die komplette Rechnung auf den Tisch legen lassen.
Zum Beispiel:
Maschine: 119 € monatlich
Laufzeit: 48 Monate
Gesamte Leasingkosten: 5.712 €
Dazu:
Kaffeepreis: beispielsweise 20 € pro Kilogramm
Verbrauch: 50 Tassen täglich
Bohnenverbrauch: rund 88 kg pro Jahr
Und dann:
Was kostet der Kaffee über vier Jahre?
Erst wenn diese Zahlen nebeneinanderliegen, kann man wirklich vergleichen.
Denn ein Leasingangebot kann auf den ersten Blick günstig wirken.
Aber vielleicht kostet die Bohne mehr.
Oder es gibt eine Mindestabnahme.
Oder Serviceleistungen sind nur teilweise enthalten.
Oder am Ende der Laufzeit entstehen weitere Kosten.
Deshalb: Vertrag lesen. Rechnen. Dann entscheiden.
Mein Fazit: Leasing kann sinnvoll sein – aber die Tasse entscheidet
Ich finde Leasing grundsätzlich nicht schlecht.
Im Gegenteil.
Für ein Unternehmen kann es sehr angenehm sein, wenn eine professionelle Maschine bereitsteht und sich jemand um Wartung und Reparatur kümmert.
Gerade bei hohem Kaffeeverbrauch kann das eine Menge Stress ersparen.
Aber:
Die monatliche Leasingrate erzählt nur die halbe Geschichte.
Die andere Hälfte steht beim Kaffee.
Denn wenn täglich 30, 50 oder sogar 100 Tassen getrunken werden, summieren sich kleine Preisunterschiede erstaunlich schnell.
Deshalb würde ich vor jeder Entscheidung drei Dinge vergleichen:
1. Was kostet die Maschine?
Kauf, Miete oder Leasing.
2. Was kostet der Kaffee?
Nicht pro Packung.
Pro Kilogramm und anschließend pro Tasse.
3. Was bekomme ich dafür?
Service, Wartung, Reparatur, Ersatzmaschine, Flexibilität und natürlich die Möglichkeit, den Kaffee selbst auszuwählen.
Und dann kann die Antwort ganz unterschiedlich ausfallen.
Für den einen ist die eigene Maschine die beste Lösung.
Für den anderen ist Leasing genau richtig.
Und bei einem sehr hohen Verbrauch kann eine professionelle Lösung mit Service und eventuell sogar Münzeinwurf interessant werden.
Am Ende bleibt deshalb eine ganz einfache Rechnung:
Was kostet mich meine Tasse Kaffee wirklich?
Denn ob die Maschine gekauft, gemietet oder geleast wurde, interessiert den Mitarbeiter am Ende wahrscheinlich nur so lange, bis er morgens vor der Maschine steht.
Dann zählt eigentlich nur noch eine Frage:
„Wo ist mein Kaffee?“ 😄☕
Häufige Fragen zum Leasing und Mieten von Kaffeevollautomaten
Was ist günstiger: Kaffeevollautomat kaufen oder leasen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beim Kauf entstehen höhere Anschaffungskosten, während Leasing die Kosten über monatliche Raten verteilt. Entscheidend ist die Gesamtrechnung aus Maschine, Kaffee, Wartung, Service und Laufzeit.
Wie viel kostet ein Kaffeevollautomat im Leasing?
Die monatlichen Kosten hängen stark vom Gerät, der Laufzeit, dem Anbieter und dem enthaltenen Service ab. Eine niedrige Monatsrate bedeutet nicht automatisch niedrige Gesamtkosten.
Wie hoch ist der Kaffeepreis beim Leasing?
Das hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Manche Modelle erlauben die freie Wahl der Bohnen, bei anderen können Kaffeeversorgung, Mindestabnahmen oder bestimmte Anbieter Bestandteil des Vertrags sein. Deshalb sollte der Preis pro Kilogramm vor Vertragsabschluss ausdrücklich geklärt werden.
Muss man beim Leasing den Kaffee beim Anbieter kaufen?
Nicht grundsätzlich. Die Vertragsbedingungen unterscheiden sich. Deshalb sollte vor Abschluss geprüft werden, ob freie Bohnenwahl besteht oder ob eine bestimmte Kaffeeversorgung beziehungsweise Mindestabnahme vereinbart wird.
Wann lohnt sich Leasing?
Leasing kann interessant sein, wenn ein Unternehmen die Anschaffungskosten reduzieren und planbare monatliche Kosten sowie Serviceleistungen bevorzugt. Ob es günstiger ist als ein Kauf, hängt vom gesamten Vertragsumfang und vom tatsächlichen Kaffeeverbrauch ab.
Ab wie vielen Tassen lohnt sich ein Kaffeevollautomat im Büro?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Bei geringem Verbrauch kann eine einfache Maschine ausreichen. Mit steigender Tassenanzahl werden Kapazität, Belastbarkeit, Wartung, Service und die laufenden Kaffeekosten immer wichtiger.
Was kostet eine Tasse Kaffee im Büro?
Das hängt von Bohnenpreis, Kaffeemenge, Milch, Strom, Wasser, Reinigung sowie den Kosten für Kauf, Miete oder Leasing der Maschine ab. Für eine genaue Berechnung müssen alle Kosten auf die tatsächlich ausgegebenen Tassen verteilt werden.
Was kostet Kaffee bei 30 Tassen am Tag?
Bei 30 Tassen täglich und 220 Arbeitstagen entstehen etwa 6.600 Tassen pro Jahr. Bei 8 Gramm Kaffee pro Tasse werden dafür rund 52,8 Kilogramm Kaffeebohnen benötigt.
Ist eine Kaffeemaschine mit Münzeinwurf für Unternehmen sinnvoll?
Das kann beispielsweise bei größeren Betrieben, Werkstätten oder Unternehmen mit vielen Mitarbeitern interessant sein. Die Mitarbeiter bezahlen ihren Kaffee selbst, wodurch sich die Kosten teilweise oder vollständig über die Einnahmen finanzieren lassen können.
Was sollte man bei einem Leasingvertrag für einen Kaffeevollautomaten beachten?
Wichtig sind unter anderem Laufzeit, Gesamtkosten, monatliche Rate, Kaffeepreis, mögliche Mindestabnahmen, freie Bohnenwahl, Wartung, Reparatur, Service, Ersatzmaschine und eventuelle Kosten am Vertragsende.
Ist ein teurer Kaffee im Büro besser?
Nicht unbedingt. Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch, dass der Kaffee jedem besser schmeckt. Für Büros kann ein ausgewogener Kaffee sinnvoll sein, der möglichst vielen Mitarbeitern gefällt.
Wie viel Kaffee braucht ein Büro mit 50 Tassen täglich?
Bei 50 Tassen und 8 Gramm Kaffee pro Tasse werden etwa 400 Gramm Kaffeebohnen pro Arbeitstag benötigt. Bei 220 Arbeitstagen entspricht das rund 88 Kilogramm Kaffee im Jahr.
Noch ein Kaffee zum Schluss?
Dann sind wir uns wahrscheinlich einig.
Ob gekauft, gemietet oder geleast:
Ohne Kaffee wird der Arbeitstag für manche Menschen erstaunlich schnell kompliziert. 😄
Bei TeeBohne findest du verschiedene Kaffeebohnen für den täglichen Genuss – von ausgewogenen Mischungen bis zu kräftigem Espresso und aromatisierten Kaffees.
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Und wenn du gerade vor der Entscheidung stehst, ob dein Unternehmen einen Kaffeevollautomaten kaufen, mieten oder leasen sollte:
Rechne nicht nur die Maschine.
Rechne die Tasse.
Denn genau dort steckt am Ende die Wahrheit.









