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Zimtlikör selber machen 🎄 Das perfekte Weihnachtsgeschenk
Jens Thume · Aktualisiert: · 15 Min. Lesezeit🎄 Zimtlikör selber machen – das große TeeBohne-Rezept
Zimtlikör selber machen: Weihnachten zum Verschenken
Es gibt diese kleinen Dinge, die Weihnachten irgendwie besonderer machen.
Ein selbst gebackenes Plätzchen.
Eine Kerze, die nach Vanille duftet.
Ein Päckchen, das nicht perfekt eingepackt ist, aber von Herzen kommt.
Und dann gibt es selbst gemachten Zimtlikör.
Der braucht zwar ein bisschen Geduld, aber genau das macht ihn so schön.
Denn während draußen langsam die Adventszeit beginnt, passiert im Glas etwas ziemlich Spannendes: Zimt, Orange, Vanille und Rum verbinden sich nach und nach zu einem warmen, würzigen und wunderbar winterlichen Aroma.
Unser TeeBohne-Zimtlikör ist deshalb nicht einfach irgendein Likör.
Er ist ein Rezept zum Ansetzen, Warten, Abfüllen – und später Verschenken. ❤️
Und wenn du ihn hübsch in kleine Flaschen füllst, hast du gleichzeitig ein persönliches Weihnachtsgeschenk, das nicht aus dem Supermarktregal kommt.
⭐ Das TeeBohne-Zimtlikör-Rezept
Zutaten
Für den TeeBohne-Zimtlikör brauchst du:
- 1 unbehandelte Orange
- 1 Vanilleschote
- 6 Zimtstangen
- 100 g braunen Kandiszucker
- 600 ml braunen Rum mit 40 % vol.
Die Kombination ist bewusst überschaubar.
Wir wollen hier keinen Gewürzschrank in einer Flasche versenken. 😄
Der Zimt soll die Hauptrolle spielen, während Orange und Vanille ihn begleiten und der braune Kandis für die passende Süße sorgt.

🍊 Die Orange – hier steckt ein kleiner Trick
Die Orange solltest du wirklich dünn schälen.
Denn wir möchten möglichst viel von der aromatischen äußeren Schale und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter.
Die weiße Schicht kann deutlich bitterer schmecken.
Also:
Nur das Orangefarbene verwenden.
Genau diese Zitrusnote macht später einen großen Unterschied.
🌿 Vanille + Zimt = Weihnachtsduft im Glas
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
Die Schote selbst kommt ebenfalls mit in den Ansatz.
Bei den Zimtstangen würde ich Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt nicht einfach als identisch behandeln. Sie unterscheiden sich deutlich in Aroma und Cumarin-Gehalt. Für ein Rezept, das regelmäßig und in größeren Mengen hergestellt wird, ist diese Unterscheidung tatsächlich interessant.
Für unseren Hausgebrauch zählt zunächst:
Nimm einen aromatischen Zimt, den du gerne riechst und schmeckst.
🥃 Warum brauner Rum?
Brauner Rum passt hier hervorragend zur Gewürzrichtung.
Er bringt selbst schon warme, karamellige und teilweise würzige Noten mit und harmoniert deshalb sehr schön mit Zimt, Vanille, Orange und braunem Kandis.
Aber:
Du musst keinen besonders teuren Rum verwenden.
Der Zimtlikör soll schließlich nach deinen Gewürzen schmecken und nicht zu einem Rum-Tasting werden. 😉
🫙 So setzt du den Zimtlikör an
1. Orange vorbereiten
Orange heiß waschen und gründlich trockenreiben.
Die Schale mit einem Sparschäler oder Zestenreißer sehr dünn abziehen.
Darauf achten, möglichst wenig Weißes mitzunehmen.
2. Vanille vorbereiten
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
3. Alles ins Gefäß geben
Orangenschale, Vanilleschote samt Mark, Zimtstangen und braunen Kandis in ein sauberes, gut verschließbares Gefäß geben.
4. Rum dazu
600 ml braunen Rum darübergeben.
Alles sollte vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sein.
Gefäß verschließen.
5. Geduld haben
Jetzt beginnt der gemütliche Teil.
Das Gefäß kühl und dunkel lagern und etwa 4–5 Wochen ziehen lassen.
Zwischendurch vorsichtig schütteln.
Andere Zimtlikör-Rezepte arbeiten ebenfalls mit mehreren Wochen Ziehzeit; je nach Rezept werden beispielsweise 6–8 Wochen empfohlen.
Wir würden deshalb nicht behaupten: „Nach exakt 35 Tagen ist er perfekt.“
Denn Geschmack entwickelt sich nicht nach einer Stoppuhr.
⏰ Wann ist der Zimtlikör fertig?
Das ist eine der interessantesten Fragen überhaupt.
Während der Reifezeit lösen sich Aromastoffe aus Zimt, Orangenschale und Vanille und gehen in den Alkohol über.
Dadurch wird der Geschmack mit der Zeit intensiver.
Aber länger ist nicht automatisch besser.
Gerade bei Gewürzen kann ein Ansatz irgendwann zu dominant werden.
Deshalb ist unser Tipp:
Nach etwa 4 Wochen erstmals probieren.
Ist das Zimtaroma bereits schön rund?
Dann kann abgefüllt werden.
Möchtest du ihn intensiver?
Dann darf er noch etwas weiterziehen.
So wird aus einer starren Rezeptangabe eine echte Geschmackskontrolle.
🧪 Was passiert eigentlich im Glas?
Das ist der Teil, der unsere Seite von vielen normalen Rezeptseiten unterscheiden kann.
Alkohol ist ein sehr gutes Lösungsmittel für zahlreiche Aromastoffe.
Während der Ansatz ruht, wandern unterschiedliche Aromakomponenten aus den pflanzlichen Zutaten in die Flüssigkeit.
Dabei spielen unter anderem eine Rolle:
Zimt → würzig, warm, süßlich
Orange → frisch, zitrisch
Vanille → weich, süßlich, rund
Rum → alkoholische Wärme und eigene Aromatik
Das Ergebnis ist nicht einfach „Rum mit Zimt“.
Es entsteht mit der Zeit ein neues Aromenspiel.

🎁 Zimtlikör als Weihnachtsgeschenk
Und jetzt kommt für mich der schönste Teil.
Der Zimtlikör ist ein Geschenk, das Zeit braucht.
Und genau das macht ihn persönlich.
Du kannst ihn beispielsweise in kleine Glasflaschen füllen und mit:
- einer schönen Kordel
- einem kleinen Anhänger
- einem Tannenzweig
- einer Zimtstange
- getrockneter Orangenschale
- einem selbst gestalteten Etikett
dekorieren.
Dann wird aus einem selbst gemachten Likör ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk aus der eigenen Küche.
Ein kleines Etikett könnte beispielsweise sagen:
Zimtlikör
Orange • Vanille • Zimt
Hausgemacht mit Liebe
Oder etwas mehr Jensi:
Ein kleines Glas Weihnachten. 🎄
Selbst gemacht mit Zimt, Orange & Vanille.
📅 Der Zimtlikör-Weihnachts-Countdown
Das würde ich unbedingt als eigenen Abschnitt aufnehmen.
Denn wer den Likör verschenken möchte, muss rechtzeitig anfangen.
5 Wochen vor Weihnachten
Ansatz vorbereiten
Zimt, Orange, Vanille und Kandis mit Rum ansetzen.
4 Wochen vorher
Aromen kontrollieren
Erstmals vorsichtig probieren.
3 Wochen vorher
Weiterreifen lassen
Wenn das Aroma noch intensiver werden soll, weiterziehen lassen.
1–2 Wochen vorher
Filtern & abfüllen
Feststoffe entfernen und den Likör sauber in vorbereitete Flaschen füllen.
Kurz vor Weihnachten
Dekorieren
Etikett, Schleife und vielleicht eine kleine Zimtstange dazu.
Heiligabend 🎄
Verschenken.
Oder selbst genießen.
Wir urteilen nicht. 😄
🧴 Filtern – damit dein Likör schön klar wird
Nach der gewünschten Reifezeit werden die festen Bestandteile entfernt.
Dafür zunächst durch ein feines Sieb abseihen.
Wenn du einen besonders klaren Likör möchtest, kannst du anschließend noch durch ein feines Filtertuch oder einen geeigneten Kaffeefilter filtrieren.
Danach in saubere, gut verschließbare Flaschen abfüllen.
Bei selbst angesetzten Likören ist sauberes Arbeiten beim Abfüllen besonders wichtig; auch andere Likörrezepte empfehlen saubere bzw. sterilisierte Gefäße und Flaschen.

🥃 Wie trinkt man Zimtlikör?
Am einfachsten:
pur bei Zimmertemperatur.
Aber Zimtlikör kann noch mehr.
Er passt beispielsweise zu:
- Desserts
- Vanilleeis
- Apfel-Desserts
- Weihnachtsgebäck
- Kaffee
- heißen Wintergetränken
- Cocktails
Ein kleiner Schuss über Vanilleeis?
Da wird aus einem normalen Dessert ziemlich schnell Weihnachten. 😄
❤️ Mein Jensi-Tipp
Ich würde den Zimtlikör nicht direkt nach dem Filtern als „fertig“ abhaken.
Wenn du Zeit hast, gönn ihm nach dem Abfüllen noch etwas Ruhe.
Die einzelnen Aromen können sich weiter miteinander verbinden.
Und genau das ist für mich das Schöne an selbst gemachten Likören:
Man macht ihn heute – und Weihnachten freut man sich darüber.
Häufige Fragen zum Zimtlikör
Wie lange muss Zimtlikör ziehen?
Unser Rezept sieht zunächst etwa 4–5 Wochen vor. Andere Zimtlikör-Rezepte arbeiten auch mit längeren Ziehzeiten von 6–8 Wochen.
Entscheidend ist nicht nur die Zeit, sondern wie intensiv das Aroma bereits geworden ist.
Wann sollte ich Zimtlikör für Weihnachten ansetzen?
Ideal sind etwa 4–6 Wochen vor dem geplanten Verschenken.
So bleibt genug Zeit für die Reife, das Filtern und das hübsche Abfüllen.
Kann ich Zimtlikör auch früher ansetzen?
Ja. Ein früherer Ansatz gibt dir mehr Spielraum, wenn du den Geschmack während der Reifezeit kontrollieren möchtest.
Muss Zimtlikör im Kühlschrank stehen?
Für den Ansatz ist ein kühler, dunkler und gut verschlossener Ort sinnvoll. Licht und Wärme sollten möglichst vermieden werden.
Kann ich Zimtlikör mit weißem Rum machen?
Grundsätzlich ja. Weißer Rum verändert allerdings das Aromaprofil. Für die winterlich-karamellige Richtung unseres Rezepts passt brauner Rum besonders gut.
Kann ich mehr Zimt verwenden?
Kannst du – aber ich würde nicht automatisch mehr Zimt nehmen.
Mehr Gewürz bedeutet nicht automatisch mehr Geschmack.
Gerade Zimt kann schnell dominant werden.
Kann ich Orangensaft statt Orangenschale verwenden?
Das würde ich bei unserem Rezept nicht einfach austauschen.
Die Orangenschale bringt ein anderes Aroma als Orangensaft und ist hier bewusst als aromatische Komponente eingesetzt.
Kann ich den Zimtlikör verschenken?
Ja – genau dafür ist dieses Rezept besonders schön.
Kleine Glasflaschen, ein selbst gestaltetes Etikett und eine hübsche Schleife machen daraus ein persönliches Weihnachtsgeschenk.
Wie lange ist selbst gemachter Zimtlikör haltbar?
Hier würde ich keine pauschale Zahl wie „6 Monate garantiert“ auf die Seite schreiben. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt unter anderem von Alkoholgehalt, Zutaten, Hygiene und Lagerung ab.
Das ist eine Stelle, an der wir lieber seriös bleiben als eine schöne, aber unbelegte Zahl zu nennen.
🎄 Das Beste kommt zum Schluss
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich dieses Rezept so mag.
Du brauchst keine zwanzig Zutaten.
Keine komplizierte Küchentechnik.
Und auch keine fünf Stunden Zeit.
Du brauchst eigentlich nur:
Zimt.
Orange.
Vanille.
Kandis.
Rum.
Und ein bisschen Geduld.
Dann macht der Likör den Rest.
Und irgendwann steht da eine kleine Flasche auf dem Tisch, die nach Weihnachten duftet.
Selbst gemacht. Selbst abgefüllt. Und vielleicht genau das Geschenk, über das sich jemand besonders freut. ❤️🎄
Häufige Fragen zum Zimtlikör
Wie lange muss selbst gemachter Zimtlikör ziehen?
Für den TeeBohne-Zimtlikör empfehlen wir zunächst eine Reifezeit von etwa 4 bis 5 Wochen. In dieser Zeit geben Zimt, Orange und Vanille ihre Aromen nach und nach an den Rum ab. Nach etwa vier Wochen kannst du den Likör erstmals probieren. Wenn dir das Aroma noch nicht intensiv genug ist, darf der Ansatz etwas länger ziehen.
Eine feste Zahl von Tagen ist dabei nicht zwingend. Zimt kann je nach Sorte und Menge unterschiedlich intensiv ausfallen. Entscheidend ist am Ende der Geschmack.
Wann muss ich Zimtlikör ansetzen, wenn ich ihn zu Weihnachten verschenken möchte?
Am besten setzt du den Zimtlikör etwa 4 bis 6 Wochen vor Weihnachten an. So hast du genügend Zeit für die Reife, das Filtern und das Abfüllen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, beginnt noch etwas früher. Dann entsteht kein Stress, wenn der Likör nach vier Wochen noch etwas mehr Zeit braucht.
Unser Tipp: Weihnachten kommt jedes Jahr überraschend. 😄 Lieber ein paar Wochen zu früh anfangen als am 20. Dezember feststellen, dass der Likör noch nicht fertig ist.
Kann ich Zimtlikör auch länger als fünf Wochen ziehen lassen?
Ja, grundsätzlich ist eine längere Reifezeit möglich. Allerdings bedeutet länger nicht automatisch besser. Vor allem Zimt kann mit der Zeit sehr dominant werden.
Deshalb empfehlen wir, den Ansatz nach etwa vier Wochen erstmals zu probieren. Ist das Aroma schön rund und ausgewogen, kann der Likör bereits gefiltert werden. Soll er kräftiger schmecken, kann er noch etwas weiterziehen.
Warum wird mein Zimtlikör bitter?
Eine mögliche Ursache kann ein zu hoher Anteil an bitteren Bestandteilen der Orangenschale sein. Deshalb sollte möglichst nur die farbige äußere Schale verwendet werden und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter.
Auch sehr lange oder intensive Gewürzextraktion kann den Geschmack verändern.
Weniger ist bei Zimt und Orange manchmal tatsächlich mehr.
Muss ich die Orange schälen oder kann ich Orangenschale verwenden?
Für den Zimtlikör wird die Orange dünn geschält beziehungsweise nur die äußere farbige Schicht verwendet. Der weiße Teil unter der Schale sollte möglichst vermieden werden, da er deutlich bitterer schmecken kann.
Am besten eignet sich eine unbehandelte Orange, deren Schale für die Verwendung geeignet ist.
Welcher Zimt eignet sich für Zimtlikör?
Grundsätzlich können verschiedene Zimtsorten verwendet werden. Besonders bekannt sind Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Sie unterscheiden sich unter anderem im Aroma und im natürlichen Cumarin-Gehalt.
Ceylon-Zimt gilt geschmacklich häufig als feiner und milder, während Cassia kräftiger und intensiver wirken kann.
Für einen Zimtlikör kannst du daher nach gewünschtem Geschmack auswählen. Bei regelmäßigem oder größerem Konsum sollte allerdings berücksichtigt werden, dass Cassia-Zimt deutlich mehr Cumarin enthalten kann.
Kann ich Zimtlikör mit gemahlenem Zimt machen?
Möglich ist es, für einen klaren selbst gemachten Likör ist gemahlener Zimt allerdings nicht meine erste Wahl.
Zimtstangen lassen sich nach der Reife deutlich einfacher wieder entfernen. Außerdem entsteht mit ganzen Zimtstangen ein sauberer Ansatz, der sich anschließend besser filtrieren lässt.
Für unseren TeeBohne-Zimtlikör verwenden wir deshalb Zimtstangen.
Kann ich statt braunem Rum auch weißen Rum verwenden?
Ja. Weißer Rum funktioniert grundsätzlich ebenfalls, verändert aber den Charakter des Likörs.
Brauner Rum passt besonders schön zu Zimt, Vanille, Orange und braunem Kandis, weil er selbst bereits warme und teilweise karamellige Noten mitbringt.
Wenn du einen helleren, etwas leichter wirkenden Zimtlikör möchtest, kannst du dagegen weißen Rum ausprobieren.
Kann ich Zimtlikör mit Wodka statt Rum machen?
Ja, auch Wodka kann als neutrale Alkoholbasis für einen Gewürzlikör verwendet werden. Das Ergebnis schmeckt allerdings anders.
Wodka bringt wesentlich weniger Eigengeschmack mit. Dadurch treten Zimt, Orange und Vanille stärker in den Vordergrund.
Unser Rezept ist bewusst auf braunen Rum abgestimmt.
Kann ich den Zimtlikör auch ohne Orange machen?
Ja. Die Orange ist für das Rezept nicht zwingend erforderlich.
Ohne Orange wird der Likör allerdings deutlich stärker auf Zimt und Vanille konzentriert schmecken. Wer es besonders würzig mag, kann diese Variante interessant finden.
Die Orange sorgt dagegen für eine frische, zitrische Gegenbalance zum warmen Zimt.
Kann ich weitere Gewürze hinzufügen?
Natürlich kannst du experimentieren. Zu Zimt passen beispielsweise Vanille, Orange, Sternanis oder eine kleine Menge Nelke.
Aber auch hier gilt:
Nicht alles, was nach Weihnachten riecht, muss in dieselbe Flasche. 😄
Zu viele Gewürze können den eigentlichen Zimtcharakter überdecken. Für einen ausgewogenen Likör würde ich zunächst beim Grundrezept bleiben.
Kann ich Zimtlikör weniger süß machen?
Ja. Die Süße lässt sich grundsätzlich anpassen. Der braune Kandiszucker ist im TeeBohne-Rezept bewusst Bestandteil der Aromabalance.
Wenn du einen weniger süßen Likör bevorzugst, kannst du mit der Zuckermenge experimentieren. Dabei verändert sich allerdings nicht nur die Süße, sondern auch der Gesamteindruck des Likörs.
Warum löst sich der Kandiszucker nicht sofort auf?
Das ist völlig normal.
Während der mehrwöchigen Reifezeit löst sich der Zucker nach und nach in der alkoholischen Flüssigkeit. Gelegentliches vorsichtiges Schwenken kann dabei helfen.
Du musst nicht hektisch umrühren.
Der Zimtlikör ist schließlich ein Rezept für Menschen mit Geduld. 😉
Muss ich den Zimtlikör während der Reifezeit schütteln?
Ein gelegentliches vorsichtiges Schütteln beziehungsweise Schwenken kann sinnvoll sein, damit sich die Zutaten und der Zucker besser verteilen.
Es reicht jedoch, das Gefäß gelegentlich zu bewegen. Starkes Schütteln ist nicht notwendig.
Wo sollte der Zimtlikör während der Reifezeit stehen?
Der Ansatz sollte kühl, dunkel und gut verschlossen stehen.
Direktes Sonnenlicht und starke Wärme sind für einen Gewürzlikör nicht ideal. Ein dunkler Vorratsraum oder Küchenschrank kann dafür geeignet sein.
Wie erkenne ich, dass mein Zimtlikör fertig ist?
Der wichtigste Hinweis ist das Aroma.
Nach etwa vier Wochen kannst du eine kleine Menge probieren. Wenn Zimt, Orange und Vanille harmonisch miteinander verbunden sind und die gewünschte Intensität erreicht ist, kann der Likör gefiltert und abgefüllt werden.
Die Farbe sollte sich ebenfalls deutlich verändert haben und der Ansatz sollte intensiv nach den verwendeten Gewürzen duften.
Wie filtere ich Zimtlikör richtig?
Zunächst werden die festen Zutaten mit einem feinen Sieb entfernt.
Für einen besonders klaren Likör kannst du anschließend noch einmal durch ein feines Filtertuch oder einen geeigneten Kaffeefilter filtrieren.
Dabei langsam arbeiten. Ein Filter kann sich durch Gewürzpartikel schnell zusetzen.
Warum ist mein Zimtlikör trüb?
Eine leichte Trübung kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise feine Gewürzpartikel oder Bestandteile aus den verwendeten Zutaten.
Wenn du einen klareren Likör möchtest, kannst du ihn nach dem ersten Abseihen noch einmal sehr fein filtrieren und anschließend etwas ruhen lassen.
Welche Flaschen eignen sich zum Verschenken?
Für selbst gemachten Zimtlikör eignen sich kleine Glasflaschen mit gut verschließbarem Deckel oder Korken besonders gut.
Für Weihnachtsgeschenke sind beispielsweise 200–500 ml praktisch.
Eine schöne Flasche macht dabei erstaunlich viel aus.
Denn seien wir ehrlich:
Ein selbst gemachter Likör in einer hübschen Flasche sieht gleich doppelt nach Weihnachten aus. 🎄
Wie kann ich Zimtlikör als Weihnachtsgeschenk dekorieren?
Hier kannst du dich richtig austoben.
Schön wirken beispielsweise:
- Kraftpapier-Etikett
- Juteschnur
- Samt- oder Geschenkband
- kleiner Tannenzweig
- Zimtstange
- getrocknete Orangenscheibe
- handgeschriebener Anhänger
Auf dem Etikett könnte beispielsweise stehen:
„Weihnachts-Zimtlikör“
darunter:
„Orange • Vanille • Zimt“
Oder etwas persönlicher:
„Ein kleines Glas Weihnachten – selbst gemacht mit Liebe.“
Wie lange ist selbst gemachter Zimtlikör haltbar?
Eine pauschale Haltbarkeitsangabe lässt sich bei einem selbst angesetzten Likör nicht seriös allein aus dem Rezept ableiten. Alkoholgehalt, verwendete Zutaten, Hygiene, Filtration, Lagerung und die Art der Abfüllung spielen eine Rolle.
Deshalb sollte der Likör sauber hergestellt, in saubere und gut verschlossene Flaschen abgefüllt und anschließend passend gelagert werden.
Bei Veränderungen von Geruch, Geschmack oder Aussehen sollte er nicht mehr getrunken werden.
Kann Zimtlikör schlecht werden?
Ein Likör mit relativ hohem Alkoholgehalt ist zwar deutlich weniger empfindlich als viele andere selbst gemachte Lebensmittel, aber „unbegrenzt haltbar“ sollte man bei einem selbst angesetzten Produkt nicht einfach behaupten.
Sauberes Arbeiten, geeignete Zutaten und eine hygienische Abfüllung sind deshalb wichtig.
Kann ich Zimtlikör direkt nach dem Filtern trinken?
Ja, grundsätzlich kannst du ihn nach dem Filtern probieren.
Noch interessanter wird es aber, wenn du ihm nach dem Abfüllen etwas Ruhe gönnst. Die verschiedenen Aromen können sich weiter miteinander verbinden und der Geschmack kann dadurch harmonischer wirken.
Wie serviert man Zimtlikör?
Zimtlikör kannst du pur bei Zimmertemperatur genießen.
Er passt aber auch hervorragend zu winterlichen Desserts, beispielsweise:
- Vanilleeis
- Bratapfel
- Apfeldesserts
- Weihnachtsgebäck
- Pudding
- Schokoladendesserts
Ein kleiner Schuss Zimtlikör über Vanilleeis ist beispielsweise eine sehr einfache Kombination.
Kann man Zimtlikör für Cocktails verwenden?
Ja. Zimtlikör eignet sich aufgrund seines würzigen und süßen Aromas auch als Bestandteil von Wintercocktails.
Er lässt sich beispielsweise mit Apfel, Orange, Vanille, Kaffee oder anderen winterlichen Aromen kombinieren.
Damit wird aus dem selbst gemachten Likör gleich noch eine kleine Cocktail-Zutat für die Adventszeit.
Ist selbst gemachter Zimtlikör ein gutes Weihnachtsgeschenk?
Absolut.
Gerade weil der Likör mehrere Wochen vorher angesetzt werden muss, steckt darin etwas, das bei vielen gekauften Geschenken fehlt: Zeit.
Du hast ihn selbst angesetzt, die Zutaten ausgewählt, gewartet, probiert, gefiltert und abgefüllt.
Das ist kein Geschenk, das einfach aus einem Regal genommen wurde.
Das ist ein kleines Stück selbst gemachte Weihnachtszeit. ❤️🎄
Wie viel Zimtlikör sollte man verschenken?
Das hängt davon ab, für wen das Geschenk gedacht ist. Kleine Flaschen eignen sich hervorragend als Mitbringsel oder kleines persönliches Weihnachtsgeschenk.
Für ein größeres Geschenk kannst du eine schön dekorierte Flasche mit selbst gemachten Plätzchen, Schokolade, Tee oder Kaffee kombinieren.
Gerade diese Kombination passt natürlich wunderbar zur TeeBohne.
Kann ich Zimtlikör schon im November für Weihnachten vorbereiten?
Ja – und genau das würde ich sogar empfehlen.
Wenn du ihn im November ansetzt, hast du ausreichend Zeit für die Reife und musst kurz vor Weihnachten nicht mehr hektisch werden.
Und dann kannst du im Dezember ganz entspannt filtern, abfüllen und dekorieren.
Weihnachten darf schließlich gemütlich sein – auch in der Küche. 🎄
Kann man Zimtlikör auch zu Silvester servieren?
Natürlich. Sein würziges Aroma passt nicht nur zu Weihnachten.
Zum Jahreswechsel kann er pur als kleiner Digestif oder als Bestandteil eines winterlichen Cocktails serviert werden.
🎄 Ein letzter Jensi-Gedanke
Wenn du mich fragst, ist das Schönste an diesem Rezept gar nicht der Likör.
Es ist der Moment, wenn du Wochen später die Flasche öffnest, der Duft von Zimt und Orange herauskommt und du denkst:
„Den habe ich tatsächlich selbst gemacht.“
Und wenn du dann noch eine kleine Flasche davon verschenkst, hast du nicht einfach Alkohol verschenkt.
Du verschenkst Zeit, Mühe und ein kleines Stück Weihnachten. ❤️
🎄 Noch mehr gemütliche Rezeptideen von TeeBohne
Wenn dir der Zimtlikör gefällt, haben wir noch ein paar weitere Rezepte für gemütliche Tage, kalte Abende und natürlich die Weihnachtszeit. ❤️
🥚 Eierpunsch – cremig, warm & festlich
Unser klassischer Eierpunsch ist wunderbar cremig, wärmend und gehört für viele einfach zur gemütlichen Winterzeit dazu.
❤️ Alkoholfreier Eierpunsch – warm und gemütlich
Du möchtest lieber auf Alkohol verzichten? Dann ist unser alkoholfreier Eierpunsch eine schöne Alternative – cremig, aromatisch und perfekt für die ganze Familie.
🍊 Blutorangenpunsch – fruchtiger Genuss für kalte Tage
Lust auf etwas Fruchtiges? Dann probiere unseren Blutorangenpunsch. Die kräftige Blutorange bringt Farbe und eine wunderbar fruchtige Note in die kalte Jahreszeit.
🌿 Chai Tee – würzige Wärme in der Tasse
Wenn du Zimt und winterliche Gewürze liebst, solltest du dir auch unser Chai-Tee-Rezept anschauen. Würzig, aromatisch und genau das Richtige für einen gemütlichen Nachmittag.
Welches Rezept probierst du als Nächstes? 😄
Ob cremiger Eierpunsch, alkoholfreier Genuss, fruchtiger Blutorangenpunsch oder würziger Chai – bei TeeBohne darf es im Winter ruhig ein bisschen gemütlicher werden. ❤️☕🎄










1 Kommentar
Sahniger Zimtlikör:
Zutaten:
1 Tasse Sahne
1 Tasse Kondensmilch
1 Tasse Wodka
1 Tasse brauner Zucker
4 Zimtstangen
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 Teelöffel Vanilleextrakt
Anleitung:
Zimtinfusion vorbereiten:
In einem kleinen Topf die Sahne und Kondensmilch erhitzen, bis sie warm sind, aber nicht kochen.
Fügen Sie die Zimtstangen hinzu und lassen Sie sie auf niedriger Hitze etwa 15-20 Minuten ziehen. Dadurch wird der Zimtgeschmack in die Milchmischung übertragen.
Entfernen Sie die Zimtstangen und lassen Sie die Mischung abkühlen.
Zimtlikör zubereiten:
In einer Schüssel den braunen Zucker in Wodka auflösen.
Fügen Sie den gemahlenen Zimt und Vanilleextrakt hinzu, rühren Sie gut um.
Die abgekühlte Zimt-Sahne-Milchmischung hinzufügen und alles gut vermengen.
Abfüllen und Ruhen lassen:
Gießen Sie den zimtigen Likör in eine verschließbare Flasche oder Gläser.
Lassen Sie den Zimtlikör für mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen, um die Aromen gut zu verbinden.
Servieren:
Vor dem Servieren die Flasche gut schütteln, um die Sahne gleichmäßig zu verteilen.
Gießen Sie den sahnigen Zimtlikör in kleine Gläser.
Genießen:
Servieren Sie den sahnigen Zimtlikör pur oder nutzen Sie ihn als köstliche Zutat für Kaffee, heiße Schokolade oder Desserts.
Dieser sahnige Zimtlikör ist eine wunderbare, cremige Köstlichkeit mit einem warmen Zimtaroma. Perfekt, um sich an kalten Abenden aufzuwärmen oder als geschmackvolle Ergänzung zu festlichen Getränken und Desserts.