Heißer Kaffee und Tee neben Thermometer – Studie zu Trinktemperatur und Speiseröhrenkrebs

Zu heißer Kaffee und Tee: Was die Oxford-Studie sagt

Jens Thume · Aktualisiert: · 12 Min. Lesezeit

Heißer Kaffee, heißer Tee und die Speiseröhre: Was die neue Oxford-Studie wirklich sagt

Kurz gesagt: Eine neue Oxford-Studie findet einen Zusammenhang zwischen sehr heißen Getränken und einer bestimmten Form von Speiseröhrenkrebs. Entscheidend scheint die Temperatur zu sein – nicht Kaffee oder Tee an sich.

„Krebsrisiko verdreifachen“: Bei solchen Schlagzeilen lässt man leicht die Tasse fallen. Also erst einmal abstellen, tief durchatmen und schauen, was die Studie tatsächlich untersucht hat.

Und ja: Der Tee darf dabei ruhig ein bisschen abkühlen. Warum, schauen wir uns gemeinsam an. 😄

Was wurde überhaupt untersucht?

Forschende von Oxford Population Health haben Daten aus zwei großen britischen Langzeitstudien ausgewertet: der Million Women Study und der UK Biobank.

In die Analyse gingen 977.282 Erwachsene ein. Die Teilnehmer wurden gefragt, wie sie ihre heißen Getränke normalerweise trinken: „warm“, „hot“ oder „very hot“. Die tatsächliche Temperatur wurde dabei nicht gemessen.

Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 14,2 Jahre in der Million Women Study und 11,1 Jahre in der UK Biobank. Insgesamt traten 2.348 Fälle von Speiseröhrenkrebs auf: 1.045 Plattenepithelkarzinome und 1.303 Adenokarzinome.

💡 Und genau diese Unterscheidung ist wichtig: Die Studie sagt nicht einfach „heiße Getränke machen Speiseröhrenkrebs“. Die Forschenden haben die beiden wichtigsten Krebsarten der Speiseröhre getrennt untersucht.

Oxford-Studie zu heißen Getränken und Speiseröhrenkrebs mit Risiken für warme, heiße und sehr heiße Getränke

Wer hat die Studie finanziert?

🔎 Ein Blick auf die Finanzierung

Bei einer Studie über Kaffee, Tee und Krebs darf man ruhig einmal genauer hinschauen: Wer hat diese Forschung eigentlich bezahlt? Für mich gehört diese Information genauso zur Einordnung wie die Ergebnisse selbst.

Die Million Women Study wird laut den Autoren von Cancer Research UK und dem britischen Medical Research Council (MRC) finanziert. Die Erstautorin Keren Papier wird außerdem durch ein Stipendium der Universität Oxford unterstützt, Kezia Gaitskell durch ein UKRI-Future-Leaders-Stipendium.

In der angegebenen Finanzierung werden keine Gelder aus der Kaffee-, Tee- oder Getränkeindustrie genannt. Laut den Studienangaben hatten die genannten Geldgeber keinen Einfluss auf Studiendesign, Datenerhebung, Auswertung, Veröffentlichung oder die Erstellung des Manuskripts.

☕ Mein Jensi-Blick darauf:
Das macht eine Studie natürlich nicht automatisch „wahr“ oder unangreifbar. Finanzierung ist nur ein Teil der wissenschaftlichen Einordnung. Entscheidend bleibt, wie die Studie durchgeführt wurde, welche Daten erhoben wurden und was die Ergebnisse tatsächlich hergeben.

Und noch eine kleine Besonderheit: Cancer Research UK ist nicht nur Geldgeber, sondern berichtet auch selbst über die Studie. Diese Berichterstattung ist deshalb hilfreich für die Einordnung, aber keine völlig unabhängige Gegenprüfung der Ergebnisse. Die eigentliche wissenschaftliche Quelle bleibt die veröffentlichte Studie.

Was kam bei der neuen Oxford-Studie heraus?

Das auffälligste Ergebnis betrifft das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre.

Wer seine Getränke als „hot“ bezeichnete, hatte gegenüber der Vergleichsgruppe „warm“ ein etwa 1,7-fach höheres relatives Risiko. Bei „very hot“ lag das relative Risiko bei 3,17.

Das 95%-Konfidenzintervall für „very hot“ reichte von 2,49 bis 4,03.

Auch die Trinkmenge spielte eine Rolle: Wer sechs oder mehr heiße Getränke pro Tag konsumierte, hatte gegenüber weniger als sechs Getränken ein um 71 Prozent höheres relatives Risiko für ein Plattenepithelkarzinom.

Beim Adenokarzinom zeigte sich dieser Zusammenhang mit der Temperatur dagegen nicht. Für „very hot“ gegenüber „warm“ lag das relative Risiko bei 0,92.

Das ist für mich der entscheidende Punkt: Die Studie liefert keinen Beleg dafür, dass Kaffee oder Tee als solche das Problem sind. Die Ergebnisse sprechen vielmehr dafür, dass die Temperatur eine Rolle spielen könnte.

Wie heiß ist eigentlich „very hot“?

Hier kommt der Haken – und der ist für die Interpretation ziemlich wichtig:

Die Oxford-Studie hat die Getränke nicht mit einem Thermometer gemessen.

„Warm“, „hot“ und „very hot“ waren Angaben der Teilnehmer. Deshalb kann die Studie keine exakte Aussage machen wie: „Ab 68 °C steigt das Risiko um X Prozent.“

Die IARC, die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO, verwendet seit ihrer Bewertung von 2016 mehr als 65 °C als Definition für „sehr heiße Getränke“. Diese 65 °C sind allerdings ausdrücklich keine magische biologische Grenze, sondern eine pragmatische Einteilung für die wissenschaftliche Bewertung.

Die Oxford-Forschenden weisen selbst darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen subjektiven Temperaturangaben und tatsächlichen Getränketemperaturen noch genauer untersucht werden muss.

☕❤️ Mein ganz persönlicher Kaffee- und Tee-Moment

Ich muss an dieser Stelle übrigens einmal ganz ehrlich sein: Ich trinke meinen Kaffee und auch meinen Tee normalerweise ziemlich heiß. Ich mag das einfach so.

Und wenn ich einmal Halsschmerzen habe, greife ich erst recht gern zu einer heißen Tasse. Mir tut die Wärme im Hals dann angenehm gut – und oft habe ich danach tatsächlich das Gefühl, dass es besser ist.

Das ist natürlich meine persönliche Erfahrung und keine medizinische Empfehlung. Aber genau hier finde ich den Unterschied zur Studie interessant: Es geht nicht darum, Kaffee oder Tee plötzlich schlechtzureden. Die Frage ist vielmehr, wie heiß wir ihn tatsächlich trinken.

Mein persönlicher Kompromiss: Heiß darf er sein – aber wenn ich mir beim ersten Schluck schon den Mund verbrenne, darf die Tasse ruhig noch ein paar Minuten stehen. 😉☕

Was sagt die internationale Forschung?

Die neue Oxford-Studie steht nicht allein. Bereits aus verschiedenen Regionen der Welt gibt es Untersuchungen zu sehr heißen Getränken.

Besonders interessant ist die Golestan Cohort Study aus dem Nordosten Irans mit 50.045 Teilnehmern. Eine prospektive Auswertung untersuchte dort die tatsächliche Teetemperatur und fand bei 60 °C oder mehr gegenüber unter 60 °C ein erhöhtes Risiko für ein Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre: HR 1,41.

In derselben Kohorte war auch die subjektive Vorliebe für sehr heißen Tee mit einem höheren Risiko verbunden: HR 2,41 gegenüber „cold/lukewarm“.

Das sind zwei unterschiedliche Betrachtungen derselben großen Kohorte: einmal eine objektiv gemessene Temperatur, einmal die persönliche Einschätzung, wie heiß jemand seinen Tee bevorzugt.

🍵 Interessant ist außerdem: In der Auswertung mit objektiver Temperaturmessung war eine kürzere Zeit zwischen dem Einschenken und dem ersten Trinken ebenfalls mit einem höheren Risiko verbunden.

Die von der Oxford-Studie herangezogene Analyse zur subjektiven Trinktemperatur ist davon zu unterscheiden: Hier ging es nicht um eine mit dem Thermometer gemessene Temperatur, sondern darum, wie heiß die Teilnehmer ihren Tee bevorzugten.

Genau diese Unterscheidung ist wichtig: Die Golestan-Kohorte liefert sowohl Daten zur tatsächlich gemessenen Temperatur als auch zur persönlichen Einschätzung. Beides sind interessante Hinweise, aber es handelt sich um unterschiedliche Auswertungen.

Aber gibt es nicht auch andere Ergebnisse?

Eine ausgewogene Betrachtung gehört für mich dazu.

Eine schwedische Fall-Kontroll-Studie aus dem Jahr 2001 fand damals keinen Zusammenhang zwischen sehr heißen Getränken und Plattenepithelkarzinomen oder Adenokarzinomen der Speiseröhre. Untersucht wurden 356 Fälle und 815 Kontrollen.

Das Ergebnis steht im Gegensatz zu mehreren späteren Untersuchungen. Es zeigt aber auch, dass die Forschungsgeschichte nicht einfach aus einer langen Reihe identischer Studien besteht.

Spannend ist außerdem eine britische UK-Biobank-Studie aus 2025. Sie fand ebenfalls einen Zusammenhang zwischen heißen beziehungsweise sehr heißen Getränken und Plattenepithelkarzinomen.

Diese Arbeit sollte man allerdings nicht als völlig unabhängige Bestätigung der neuen Oxford-Studie darstellen: Die UK-Biobank-Daten der Studie von 2025 bilden einen Teil der Datenbasis der neuen gemeinsamen Auswertung. Die Oxford-Arbeit nennt selbst, dass die frühere UK-Biobank-Analyse ungefähr ein Drittel der SCC-Fälle ihrer Gesamtanalyse repräsentiert.

🔎 Genau deshalb finde ich die neue Studie interessant: Sie kombiniert zwei große britische Kohorten und untersucht den Zusammenhang zwischen der selbst angegebenen Trinktemperatur und verschiedenen Formen von Speiseröhrenkrebs.

Aber „ähnliches Muster“ ist nicht dasselbe wie „jede Studie weltweit kommt zum gleichen Ergebnis“.

Was heißt das für deine Tasse?

Für mich ist die praktische Konsequenz ziemlich unspektakulär:

Kaffee und Tee müssen nicht kochend heiß getrunken werden.

  1. Nicht sofort den ersten Schluck nehmen.
    Frisch gebrühter Kaffee oder Tee darf ruhig ein paar Minuten stehen.
  2. Auf die eigene Tasse achten.
    Eine kleine Tasse kühlt anders ab als ein großer Becher. Auch Material, Füllmenge und Raumtemperatur spielen eine Rolle.
  3. Umrühren kann helfen.
    Dadurch verteilt sich die Wärme besser und das Getränk kann gleichmäßiger abkühlen.
  4. Milch senkt die Temperatur.
    Ein Schuss kalte Milch kann Kaffee natürlich schneller auf Trinktemperatur bringen – wenn man Milch im Kaffee mag.
  5. Beim Tee nicht einfach die Ziehzeit verlängern.
    Die Ziehzeit beeinflusst den Geschmack. Wenn der Tee zu lange zieht, kann er bitter werden. Zum Abkühlen ist Warten nach dem Abgießen die bessere Idee.

Eine ältere Untersuchung mit 300 Kaffeetrinkern fand übrigens eine mittlere bevorzugte Trinktemperatur von etwa 59,8 °C. Bei schwarzem Kaffee lag sie bei 61,5 °C, bei Kaffee mit Creamer bei 59,0 °C.

Das ist keine Krebsstudie, aber eine interessante Alltagsergänzung: Menschen trinken Kaffee offenbar häufig deutlich kühler, als er direkt nach der Zubereitung ist.

🍵 Und beim Tee?

Grüner und weißer Tee werden je nach Sorte häufig mit niedrigeren Wassertemperaturen aufgegossen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass man ihn direkt nach dem Aufgießen trinken sollte.

Ziehzeit und Trinktemperatur sind zwei verschiedene Dinge. Die Ziehzeit bestimmt maßgeblich den Geschmack. Die Trinktemperatur kannst du danach ganz entspannt durch etwas Warten beeinflussen.

Was bedeutet „dreifaches Risiko“ eigentlich?

Hier lohnt sich ein kleiner Statistik-Stopp.

Ein relatives Risiko von etwa 3 bedeutet nicht, dass aus einem persönlichen Risiko von 1 Prozent automatisch 3 Prozent werden.

Die Studie vergleicht statistische Risiken zwischen Gruppen. Daraus lässt sich nicht ohne Weiteres das persönliche absolute Risiko eines einzelnen Menschen berechnen.

Speiseröhrenkrebs ist in Deutschland insgesamt vergleichsweise selten. Das Robert Koch-Institut weist für 2022 insgesamt 7.518 Neuerkrankungen aus: 1.782 Frauen und 5.736 Männer.

Zu den bekannten wichtigen Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs gehören insbesondere Tabak- und Alkoholkonsum. Für das Adenokarzinom spielen unter anderem Reflux, Barrett-Ösophagus und Übergewicht eine wichtige Rolle.

Die neue Studie macht aus Kaffee und Tee deshalb nicht plötzlich die Hauptursache für Speiseröhrenkrebs.

Was die Studie ausdrücklich nicht beweist

  • Sie nennt keine exakte Trinktemperatur, ab der ein bestimmtes Risiko beginnt.
  • Sie hat die Temperatur der Getränke nicht objektiv gemessen.
  • Sie ist eine Beobachtungsstudie und beweist deshalb keine Ursache-Wirkungs-Beziehung.
  • Sie zeigt keinen entsprechenden Zusammenhang zwischen „very hot“ und Adenokarzinomen.
  • Sie sagt nicht, dass man Kaffee oder Tee meiden sollte.

❤️ Und genau deshalb würde ich aus der Studie keine Panikgeschichte machen.

Sie ist ein ernst zu nehmender Hinweis darauf, dass sehr heiße Getränke für die Speiseröhre ungünstig sein könnten. Aber aus einem statistischen Zusammenhang wird nicht automatisch eine persönliche Krebsdiagnose.

Mein Fazit: Kaffee trinken – aber nicht kochend heiß

Die neue Oxford-Studie ist spannend, weil sie eine Frage untersucht, die bisher vor allem aus Regionen mit sehr heißen Getränken bekannt war: Welche Rolle spielt die Trinktemperatur auch bei den in Großbritannien üblichen Kaffee- und Teetemperaturen?

Für das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang. „Hot“ lag gegenüber „warm“ bei etwa 1,7-fachem Risiko, „very hot“ bei 3,17. Bei sechs oder mehr heißen Getränken täglich lag das relative Risiko bei 1,71 gegenüber weniger als sechs.

Gleichzeitig fehlen der Studie echte Temperaturmessungen. Und die Forschung weltweit ist nicht völlig einheitlich.

Für meine eigene Tasse nehme ich deshalb keine Panik, sondern etwas ganz Einfaches mit:

Guter Kaffee muss nicht heißer sein. Er muss gut sein.

Und guter Tee darf sich ruhig die paar Minuten nehmen, die er zum Abkühlen braucht. ❤️

Wenn ich mir damit gleichzeitig den Mund nicht verbrenne und meiner Speiseröhre eine kleine Pause gönne, ist das doch eigentlich eine ziemlich angenehme Konsequenz.

Häufige Fragen zu heißem Kaffee, Tee und Speiseröhrenkrebs

Ab welcher Temperatur ist Kaffee oder Tee zu heiß?

Die neue Oxford-Studie nennt keine konkrete Trinktemperatur, weil die Temperaturen nicht gemessen wurden. Die IARC verwendet mehr als 65 °C als Definition für „sehr heiße Getränke“. Das ist keine harte biologische Grenze.

Erhöht heißer Kaffee das Krebsrisiko?

Die Studie fand einen Zusammenhang zwischen der bevorzugten Temperatur heißer Getränke und dem Risiko für ein Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre. Sie beweist nicht, dass Kaffee selbst Krebs verursacht.

Sind Kaffee und Tee gleichermaßen betroffen?

Die Oxford-Studie untersucht heiße Getränke und berücksichtigt dabei sowohl Tee als auch Kaffee. Die Ergebnisse sprechen insgesamt dafür, dass die Trinktemperatur für den beobachteten Zusammenhang wichtiger sein könnte als die konkrete Getränkesorte. Die Studie beweist jedoch nicht, dass Kaffee oder Tee selbst die Ursache ist.

Was bedeutet das 3,17-fache Risiko?

Es handelt sich um ein relatives Risiko für ein Plattenepithelkarzinom gegenüber der Vergleichsgruppe, die ihre Getränke als „warm“ bezeichnete. Daraus lässt sich nicht direkt das persönliche absolute Krebsrisiko berechnen.

Wurde die Temperatur der Getränke gemessen?

Nein. Die Teilnehmer gaben selbst an, ob sie ihre Getränke bevorzugt „warm“, „hot“ oder „very hot“ trinken.

Warum wird häufig von 65 °C gesprochen?

Die IARC verwendet mehr als 65 °C als Definition für „sehr heiße Getränke“. Die Zahl ist eine wissenschaftliche Klassifikation und keine exakt bewiesene Schwelle, ab der ein Getränk plötzlich krebserregend wird.

Soll ich Kaffee und Tee jetzt meiden?

Nein. Die Studie liefert keinen Grund, Kaffee oder Tee grundsätzlich zu meiden. Eine naheliegende praktische Konsequenz ist vielmehr, sehr heiße Getränke etwas abkühlen zu lassen.

Was kann ich tun, damit mein Kaffee schneller abkühlt?

Ein paar Minuten warten, umrühren, eine breitere Tasse verwenden oder etwas Milch hinzufügen kann helfen. Wie schnell ein Getränk abkühlt, hängt unter anderem von Menge, Tasse und Raumtemperatur ab.

Was sind wichtige andere Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs?

Zu den wichtigen Risikofaktoren gehören insbesondere Tabak- und Alkoholkonsum. Beim Adenokarzinom spielen unter anderem Reflux, Barrett-Ösophagus und Übergewicht eine Rolle.

Was bedeutet die Studie für mich persönlich?

Aus einer Beobachtungsstudie lässt sich kein individuelles Krebsrisiko berechnen. Bei anhaltenden Beschwerden wie Schluckbeschwerden solltest du diese ärztlich abklären lassen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Untersuchung.

Quellen

  • Papier K. et al.: Hot Drinks and Oesophageal Cancer: Prospective Analyses in Around 1 Million UK Adults. International Journal of Cancer, 2026. DOI: 10.1002/ijc.70654
  • Cancer Research UK: New UK study links hot drink consumption to one type of oesophageal cancer. 9. September 2026. Cancer Research UK – Studien-Einordnung
  • IARC / WHO: Bewertung von Kaffee, Mate und sehr heißen Getränken. IARC – Volume 116
  • Robert Koch-Institut: Speiseröhrenkrebs – aktuelle Daten für Deutschland. RKI – Speiseröhrenkrebs
  • Golestan Cohort Study: Prospektive Untersuchung der objektiv gemessenen Teetemperatur und des Risikos für Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre. Originalstudie
  • Lee H.-S., O’Mahony M.: At What Temperatures Do Consumers Like to Drink Coffee? Journal of Food Science. DOI
  • Terry P. et al.: Drinking hot beverages is not associated with risk of oesophageal cancers in a Western population. British Journal of Cancer, 2001. DOI
  • Inoue-Choi M. et al.: Hot beverage intake and oesophageal cancer in the UK Biobank: prospective cohort study. British Journal of Cancer, 2025. DOI

✍️ Über den Autor: Jens Thume von TeeBohne Einbeck

Ich bin Jens Thume und beschäftige mich bei TeeBohne Einbeck seit vielen Jahren mit Kaffee, Tee und allem, was daraus an schönen Genussmomenten entstehen kann. Bei solchen Themen interessiert mich nicht nur die Schlagzeile, sondern vor allem die Frage: Was steht eigentlich wirklich in der Studie?

Deshalb recherchiere ich Quellen, vergleiche Aussagen und versuche, wissenschaftliche Ergebnisse so zu erklären, dass man sie auch ohne Medizin- oder Statistikstudium nachvollziehen kann.

Mehr über mich, meinen Weg zum Kaffee und die Geschichte von TeeBohne Einbeck findest du auf meiner Autoren- und Über-mich-Seite.

Dein Jensi von TeeBohne Einbeck ❤️

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