Kaffeevollautomaten Büro für 10, 20 30 oder 50 Tassen pro Tag

Kaffeevollautomaten Büro für 10, 20 30 oder 50 Tassen pro Tag

Jens Thume · Aktualisiert: · 18 Min. Lesezeit

Welcher Kaffeevollautomat passt zu 10, 20, 30 oder 50 Tassen täglich?

Ich gehe eigentlich nur zum Kaffee trinken auf Arbeit … 😄☕

Ich sage das meinen Kunden und Mitarbeitern im Aldi tatsächlich immer mal wieder:

„Ich gehe eigentlich nur zum Kaffee trinken auf Arbeit.“

Natürlich stimmt das nicht ganz. Irgendwie muss der Laden ja auch laufen. 😉

Aber mal ehrlich: Kaffee gehört für mich einfach zum Arbeitstag dazu.

Morgens die erste Tasse, zwischendurch noch eine, vielleicht beim Gespräch mit einem Kunden und irgendwann stellt man fest, dass die Kaffeemaschine schon wieder leer ist.

Und genau da wird Kaffee im Büro plötzlich interessant.

Denn während zu Hause meistens eine oder zwei Personen entscheiden, welchen Kaffee sie trinken und welche Maschine auf der Küchenzeile steht, sieht das im Büro ganz anders aus.

Hier möchte der eine einen kräftigen Kaffee.

Der nächste trinkt lieber einen milden Café Crema.

Jemand anders möchte Espresso.

Und spätestens beim Cappuccino gibt es wieder ganz neue Wünsche.

Dazu kommen Kunden, Besucher, Besprechungen und natürlich die Kollegen, die behaupten, sie würden nur eine Tasse trinken – und irgendwie trotzdem ständig an der Kaffeemaschine stehen. 😄

Die entscheidende Frage lautet deshalb:

Welcher Kaffeevollautomat passt eigentlich zu einem Büro, in dem täglich 10, 20, 30 oder sogar 50 Tassen Kaffee getrunken werden?

Und vor allem:

Wie viel Kaffee braucht ein Büro wirklich?


Kaffeevollautomat fürs Büro – nicht die Mitarbeiterzahl entscheidet

Wenn jemand sagt:

„Wir haben 20 Mitarbeiter.“

weiß man eigentlich noch gar nicht, welche Maschine benötigt wird.

Denn 20 Mitarbeiter bedeuten nicht automatisch 20 Kaffeetrinker.

Vielleicht trinken fünf überhaupt keinen Kaffee.

Vielleicht trinken zehn nur eine Tasse.

Und vielleicht gibt es drei Kollegen, bei denen der Arbeitstag ohne Kaffee überhaupt nicht erst beginnt. 😉

Deshalb würde ich bei der Planung nicht nur auf die Anzahl der Mitarbeiter schauen, sondern auf den tatsächlichen Kaffeeverbrauch pro Tag.

Eine grobe Orientierung kann so aussehen:

Kaffeeverbrauch pro Tag Typischer Einsatz
bis 10 Tassen sehr kleines Büro oder wenige Kaffeetrinker
10–20 Tassen kleines Büro
20–30 Tassen kleines bis mittleres Team
30–50 Tassen mittleres Büro mit regelmäßigem Verbrauch
über 50 Tassen professionellen Büro- oder Gastrobereich prüfen

Das sind natürlich keine in Stein gemeißelten Grenzen.

Ein Büro mit zehn Mitarbeitern kann problemlos mehr Kaffee verbrauchen als ein Büro mit zwanzig Personen.

Denn am Ende zählt nicht die Anzahl der Schreibtische.

Es zählt die Anzahl der Tassen.


Bis zu 10 Tassen am Tag – klein, unkompliziert und ausreichend

Wenn in einem Büro täglich vielleicht fünf bis zehn Tassen Kaffee getrunken werden, muss man nicht gleich die größte Maschine aufstellen, die man finden kann.

Ein kompakter Kaffeevollautomat kann hier vollkommen ausreichend sein.

Wichtig sind vor allem:

  • einfache Bedienung
  • unkomplizierte Reinigung
  • ausreichender Wassertank
  • genügend Platz für Kaffeebohnen
  • zuverlässige Zubereitung
  • möglichst wenig Aufwand

Denn wenn morgens erst eine Bedienungsanleitung studiert werden muss, bevor der erste Kaffee läuft, hat man im Büro schon schlechte Laune, bevor der Arbeitstag überhaupt angefangen hat. 😄

Bei einem kleinen Verbrauch kann deshalb ein einfaches und zuverlässiges Gerät die bessere Lösung sein als ein riesiger Vollautomat mit zwanzig verschiedenen Programmen.


10 bis 20 Tassen täglich – jetzt darf es etwas komfortabler werden

Bei zehn bis zwanzig Tassen am Tag lohnt sich bereits ein genauerer Blick auf die Ausstattung.

Denn je mehr Menschen eine Maschine benutzen, desto unterschiedlicher werden normalerweise auch die Wünsche.

Der Klassiker:

„Ich möchte einfach nur einen Kaffee.“

Daneben:

„Ich nehme einen Espresso.“

Und irgendwo kommt garantiert:

„Kannst du mir einen Cappuccino machen?“

Ein Büro-Kaffeevollautomat sollte deshalb möglichst einfach zu bedienen sein und mehrere Getränke anbieten können.

Auch Wasser- und Bohnenbehälter werden wichtiger.

Denn niemand möchte morgens den Kaffeevollautomaten einschalten und direkt die Meldung bekommen:

„Wasser nachfüllen.“

Noch weniger möchte man hören:

„Bohnenbehälter leer.“

Vor allem dann nicht, wenn gerade zehn Leute auf ihren Kaffee warten.


20 bis 30 Tassen am Tag – der Bürokaffee wird zum Gemeinschaftsprojekt

Bei 20 bis 30 Tassen täglich wird die Kaffeemaschine häufig zu einem festen Bestandteil des Büroalltags.

Hier würde ich nicht mehr ausschließlich nach dem Preis schauen.

Wichtiger sind:

Ausreichend Wasser

Ein größerer Wassertank bedeutet weniger Nachfüllen.

Bei starkem Verbrauch kann je nach Gerät auch ein Festwasseranschluss interessant sein.

Ausreichend Bohnen

Je größer der Bohnenbehälter, desto seltener muss jemand nachfüllen.

Das klingt nach einer Kleinigkeit.

Ist es aber nicht.

Denn die Person, die morgens als Erste merkt, dass keine Bohnen mehr da sind, wird plötzlich zur wichtigsten Person im Büro. 😄

Einfache Reinigung

Je mehr Kaffee getrunken wird, desto wichtiger wird die Reinigung.

Ein Kaffeevollautomat braucht Pflege.

Das lässt sich nicht wegdiskutieren.

Verschiedene Getränke

Je größer das Team, desto größer meistens die Getränkewünsche.

Kaffee, Espresso, Café Crema, Cappuccino oder Latte Macchiato – hier sollte die Maschine zu den Menschen passen.


30 bis 50 Tassen täglich – jetzt wird die Belastung wichtig

Bei 30 bis 50 Tassen am Tag würde ich genauer hinschauen.

Denn eine Maschine, die gelegentlich zehn Tassen zubereitet, ist nicht automatisch für einen täglichen Dauerbetrieb mit 40 oder 50 Tassen geeignet.

Hier werden Themen wie:

  • Belastbarkeit
  • Tagesleistung
  • Wasser- und Bohnenkapazität
  • Geschwindigkeit
  • Reinigung
  • Wartung
  • Milchsystem
  • Service

immer wichtiger.

Und gerade bei einem größeren Büro würde ich einen gewissen Puffer einplanen.

Wenn eine Maschine beispielsweise dauerhaft an ihrer Belastungsgrenze betrieben wird, ist das langfristig nicht unbedingt die angenehmste Lösung.

Ein bisschen Reserve kann nicht schaden.

Das gilt übrigens nicht nur beim Kaffee. 😉


Mehr als 50 Tassen Kaffee am Tag – professioneller denken

Wenn täglich deutlich mehr als 50 Tassen ausgegeben werden, sollte man sich genauer mit professionellen Lösungen beschäftigen.

Denn jetzt ist der Kaffeevollautomat nicht mehr nur ein kleines Küchengerät.

Er ist ein Teil der betrieblichen Infrastruktur.

Und wenn diese Maschine ausfällt, merken es plötzlich sehr viele Menschen.

Bei höheren Mengen können deshalb folgende Punkte interessant werden:

  • größere Bohnenbehälter
  • größere Wasserversorgung
  • Festwasseranschluss
  • leistungsfähige Milchsysteme
  • schnelle Getränkeausgabe
  • robuste Komponenten
  • einfache Reinigung
  • Wartungsservice
  • Ersatzteilversorgung

Bei einem großen Büro kann deshalb eine professionelle Lösung langfristig sinnvoller sein als ein Gerät, das ursprünglich eher für den privaten Haushalt gedacht war.


Tabelle und Übersicht zu den Kaffeekosten im Büro mit Berechnungen für 10, 20, 30 und 50 Tassen täglich sowie einer Aufschlüsselung der Bohnen- und Gesamtkosten.

💶 Was kostet Kaffee im Büro wirklich?

Jetzt wird es einmal ganz praktisch – und ein bisschen mathematisch. Keine Angst, wir bleiben beim Kaffee. 😄☕

Denn gerade im Büro stellt sich irgendwann die Frage:

Was kostet uns der Kaffee eigentlich pro Jahr?

Das lässt sich erstaunlich einfach überschlagen.

Gesamtkosten = (Kosten Kaffeebohnen pro Tasse + Milch pro Tasse + Strom pro Tasse + Wasser pro Tasse + Reinigung pro Tasse + Maschinenkosten pro Tasse) × Anzahl der Tassen

Nehmen wir ein Büro mit 30 Tassen Kaffee pro Arbeitstag und rechnen mit 220 Arbeitstagen im Jahr.

Das ergibt:

30 × 220 = 6.600 Tassen Kaffee pro Jahr

Wenn wir beispielhaft mit 8 Gramm Kaffeebohnen pro Tasse rechnen, werden dafür ungefähr 52,8 Kilogramm Kaffeebohnen pro Jahr benötigt.

Nehmen wir für die Beispielrechnung einen Bohnenpreis von 20 € pro Kilogramm:

52,8 kg × 20 € = 1.056 € Kaffeebohnen pro Jahr

Das entspricht ungefähr:

0,16 € Kaffeebohnen pro Tasse

Die Beispielrechnung für verschiedene Bürogrößen

Tassen pro Tag Tassen pro Jahr* Bohnen pro Jahr bei 8 g Bohnenkosten bei 20 €/kg
10 2.200 17,6 kg 352 €
20 4.400 35,2 kg 704 €
30 6.600 52,8 kg 1.056 €
50 11.000 88 kg 1.760 €

* gerechnet mit 220 Arbeitstagen.

Aber: Das sind nur die Bohnen

Und genau hier wird die Rechnung interessant.

Die tatsächlichen Kosten für Bürokaffee bestehen natürlich nicht nur aus den Kaffeebohnen.

Je nach Lösung können zusätzlich Kosten entstehen für:

  • Kaffeevollautomat oder Kaffeemaschine
  • Strom
  • Wasser
  • Milch
  • Zucker und andere Zutaten
  • Wasserfilter
  • Reinigungsmittel
  • Entkalkung
  • Wartung
  • Reparaturen
  • Miete oder Leasing

Wer seinen Bürokaffee wirklich kalkulieren möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Kilopreis der Kaffeebohnen schauen.

Was kostet eine einzelne Tasse?

Bei unserem Beispiel von 20 € pro Kilogramm und 8 Gramm Kaffee pro Tasse liegen allein die Bohnenkosten bei rund 16 Cent pro Tasse.

Bei 30 Tassen täglich sind das:

30 × 0,16 € = 4,80 € pro Arbeitstag

Bei 220 Arbeitstagen:

4,80 € × 220 = 1.056 € pro Jahr

Und plötzlich sieht man ganz gut, warum selbst kleine Unterschiede beim Bohnenpreis bei einem größeren Büroverbrauch irgendwann ins Gewicht fallen.

Ein wichtiger Punkt bei der Kalkulation

Die 20 € pro Kilogramm sind nur ein Rechenbeispiel. Je nach Kaffeesorte, Qualität, Röstung und Einkaufspreis können die tatsächlichen Kosten deutlich niedriger oder höher liegen.

Außerdem verbraucht ein Kaffeevollautomat nicht bei jeder Getränkezubereitung exakt 8 Gramm Kaffee. Die tatsächliche Menge hängt unter anderem von der gewählten Stärke, dem Getränk und den Einstellungen der Maschine ab.

Wer also ganz genau rechnen möchte, sollte den tatsächlichen Bohnenverbrauch seiner Maschine ermitteln.

Und dann kommt die wichtigste Frage:

Was ist euch eine gute Tasse Kaffee im Büro wert?

Denn wenn täglich mehrere Menschen Kaffee trinken, geht es nicht nur um die günstigste Tasse.

Ein guter Kaffee gehört für viele Mitarbeiter zur Pause, zum Gespräch und manchmal sogar zum kleinen sozialen Treffpunkt im Büro.

Und ganz ehrlich:

Bei 30 Tassen am Tag kann man an vielen Dingen sparen.

Beim Kaffee würde ich persönlich nicht unbedingt anfangen. 😄

Wie viele Tassen Kaffee braucht ein Büro eigentlich?

Das ist eine spannende Frage.

Nehmen wir einmal zehn Mitarbeiter.

Wenn jeder durchschnittlich zwei Tassen am Tag trinkt, sind wir bereits bei:

10 × 2 = 20 Tassen

Bei drei Tassen wären es:

10 × 3 = 30 Tassen

Und dann kommen vielleicht noch Kunden, Besucher oder Besprechungen dazu.

Schon wird aus einem vermeintlich kleinen Büro ein ganz ordentliches Kaffeeprojekt.

Deshalb würde ich bei der Planung immer etwas Reserve einrechnen.

Denn gerade bei Kaffee gilt:

Es ist besser, wenn etwas übrig bleibt, als wenn morgens jemand vor einer leeren Maschine steht.


Wie viele Kaffeebohnen braucht ein Büro?

Auch das kann man ungefähr berechnen.

Natürlich hängt die benötigte Menge davon ab, wie stark der Kaffee eingestellt ist und welches Getränk zubereitet wird.

Nehmen wir beispielsweise 8 Gramm Kaffee pro Tasse.

Bei 50 Tassen wären das:

50 × 8 Gramm = 400 Gramm Kaffeebohnen

Bei 10 Gramm pro Tasse:

50 × 10 Gramm = 500 Gramm

Damit sieht man schnell, warum bei einem Büro mit hohem Verbrauch ein größerer Bohnenbehälter durchaus praktisch sein kann.

Und wer regelmäßig 50 Tassen am Tag zubereitet, sollte natürlich auch die Nachlieferung der Bohnen im Blick behalten.

Denn ohne Bohnen kann selbst der beste Vollautomat nichts machen.


Und dann ist da noch das Wasser

Beim Wasser denkt man zunächst:

Eine Tasse Kaffee braucht Wasser.

Richtig.

Aber ein Kaffeevollautomat verbraucht Wasser nicht ausschließlich für das Getränk.

Auch Spülvorgänge und Reinigungsprogramme benötigen Wasser.

Bei einem kleinen Büro reicht deshalb häufig ein Wassertank.

Bei einem größeren Verbrauch kann ein Festwasseranschluss interessant sein.

Das hat den Vorteil, dass nicht ständig jemand den Tank auffüllen muss.

Ob das möglich ist, hängt natürlich von der Maschine und den räumlichen Voraussetzungen ab.


Milchsystem im Büro – lecker, aber bitte sauber

Cappuccino.

Latte Macchiato.

Milchkaffee.

Für viele Menschen gehören diese Getränke inzwischen einfach dazu.

Aber Milch bringt einen wichtigen Punkt mit:

Hygiene.

Ein Milchsystem muss regelmäßig gereinigt werden.

Und zwar nicht irgendwann.

Sondern entsprechend den Vorgaben des Herstellers.

Das sollte man bei der Anschaffung unbedingt berücksichtigen.

Wenn im Büro hauptsächlich schwarzer Kaffee getrunken wird, braucht man möglicherweise gar kein kompliziertes Milchsystem.

Wenn dagegen täglich zahlreiche Cappuccinos zubereitet werden, sollte die Reinigung besonders einfach und zuverlässig möglich sein.

Denn eine Maschine mit einem tollen Milchsystem ist nur dann toll, wenn auch jemand bereit ist, es sauber zu halten.


Reinigung – ja, auch das gehört zum Bürokaffee

Ich weiß.

Über Reinigung möchte beim Thema Kaffee eigentlich niemand sprechen.

Wir wollen Kaffee trinken.

Wir wollen nicht über Tresterbehälter, Abtropfschalen und Entkalkung nachdenken.

Aber ein Kaffeevollautomat braucht Pflege.

Dazu können je nach Gerät gehören:

  • Tresterbehälter leeren
  • Abtropfschale reinigen
  • Wassertank reinigen
  • Milchsystem reinigen
  • Reinigungsprogramme durchführen
  • Entkalken
  • gegebenenfalls Filter wechseln

Gerade wenn viele Menschen dieselbe Maschine benutzen, sollte es deshalb eine klare Regel geben.

Zum Beispiel:

Wer den letzten Kaffee macht, lässt die Maschine nicht einfach ihrem Schicksal.

Oder man bestimmt eine Person, die für die Pflege zuständig ist.

Das klingt vielleicht ein bisschen bürokratisch.

Aber es funktioniert.


Kaffeevollautomat oder Filterkaffeemaschine?

Hier kommt es stark auf den Einsatzzweck an.

Wenn im Büro hauptsächlich schwarzer Kaffee getrunken wird und regelmäßig größere Mengen benötigt werden, kann eine klassische Filterkaffeemaschine durchaus sinnvoll sein.

Sie ist einfach.

Sie kann mehrere Tassen gleichzeitig zubereiten.

Und sie ist häufig unkompliziert zu bedienen.

Der Kaffeevollautomat hat seine Stärken dagegen bei der Vielfalt.

Espresso?

Kein Problem.

Café Crema?

Natürlich.

Cappuccino?

Auch möglich.

Latte Macchiato?

Je nach Ausstattung ebenfalls.

Deshalb ist der Vollautomat besonders interessant, wenn viele unterschiedliche Getränke gewünscht werden.

Vergleich zwischen einer klassischen Filterkaffeemaschine für großen Schwarzkaffee-Bedarf und einem modernen Kaffeevollautomaten für Kaffeespezialitäten wie Espresso und Cappuccino.

Kaffeevollautomat oder Kapselmaschine?

Kapselmaschinen haben einen großen Vorteil:

Sie sind einfach.

Kapsel rein.

Knopf drücken.

Kaffee raus.

Für einen kleinen Betrieb kann das durchaus funktionieren.

Bei regelmäßig hohem Verbrauch sollte man allerdings auch die laufenden Kosten und das anfallende Verpackungsmaterial berücksichtigen.

Beim Vollautomaten wird dagegen mit ganzen Kaffeebohnen gearbeitet.

Diese werden unmittelbar vor der Zubereitung gemahlen.

Für viele Kaffeetrinker ist genau das ein wichtiger Punkt.

Denn am Ende wollen wir nicht nur irgendeinen Kaffee.

Wir wollen einen Kaffee, der schmeckt.


Die Maschine ist wichtig – aber die Bohne noch wichtiger

Und jetzt komme ich zu meinem Lieblingsthema.

Den Kaffeebohnen.

Denn was bringt die teuerste Maschine, wenn am Ende Kaffee herauskommt, der niemandem schmeckt?

Genau.

Nicht viel.

Eine Maschine kann mahlen, brühen, Milch aufschäumen und wahrscheinlich inzwischen mehr Dinge als mein erster Computer.

Aber die Grundlage bleibt:

die Bohne.

Für ein Büro würde ich deshalb meistens einen ausgewogenen Kaffee bevorzugen.

Nicht zu speziell.

Nicht zu extrem.

Nicht so außergewöhnlich, dass die Hälfte der Mitarbeiter nach dem ersten Schluck sagt:

„Was ist das denn?“

Ein guter Bürokaffee darf kräftig sein.

Er darf aber genauso gut mild, rund und aromatisch sein.

Schokoladige und nussige Noten funktionieren beispielsweise häufig sehr gut.

Denn im Büro soll der Kaffee möglichst vielen Menschen gefallen.


Arabica, Robusta oder Mischung?

Auch diese Frage kommt irgendwann.

Arabica

Arabica-Kaffees sind häufig aromatisch und fein.

Je nach Herkunft können sie beispielsweise Noten von Schokolade, Nüssen, Früchten oder Gewürzen entwickeln.

Robusta

Robusta bringt häufig mehr Körper und eine kräftigere Tasse mit.

Gerade bei Espresso-Mischungen wird Robusta gerne eingesetzt.

Mischungen

Mischungen können verschiedene Eigenschaften miteinander verbinden.

Für einen Bürokaffee kann das interessant sein, weil man einen ausgewogenen Geschmack schaffen kann, der vielen Kaffeetrinkern gefällt.

Und genau darum geht es beim Bürokaffee schließlich.

Nicht darum, den persönlichsten Spezialitätenkaffee der Welt zu finden.

Sondern darum, dass möglichst viele Menschen sagen:

„Der ist gut.“



Kaffeevollautomat kaufen, mieten oder leasen?

Eine Maschine muss nicht zwingend gekauft werden.

Je nach Anbieter und Situation kommen verschiedene Modelle infrage.

Kaufen

Die Maschine wird direkt bezahlt und gehört anschließend dem Unternehmen.

Leasing

Die Kosten werden über regelmäßige Raten verteilt.

Mieten

Je nach Anbieter können zusätzlich Service- oder Wartungsleistungen enthalten sein.

Welche Variante besser ist, hängt vom Unternehmen und vom gewünschten Service ab.

Bei einem größeren Büro kann ein zuverlässiger Service durchaus wichtiger sein als der letzte Euro beim Kaufpreis.

Denn wenn die Kaffeemaschine bei 50 Tassen täglich plötzlich ausfällt, möchte niemand hören:

„Der Techniker kommt irgendwann nächste Woche.“

Was passiert, wenn der Kaffeevollautomat im Büro geleast wird?

Viele Unternehmen kaufen ihren Kaffeevollautomaten heute nicht mehr selbst. Stattdessen wird die Maschine gemietet oder geleast – teilweise zusammen mit Wartung, Reparatur und Service.

Das kann natürlich praktisch sein. Gerade wenn täglich viele Tassen Kaffee getrunken werden, möchte sich schließlich niemand im Büro darum kümmern müssen, was passiert, wenn der Vollautomat plötzlich seinen Dienst quittiert.

Allerdings sollte man bei solchen Angeboten auch einen Blick auf die laufenden Kosten und Vertragsbedingungen werfen.

Denn je nach Anbieter kann es Vorgaben dazu geben, welche Kaffeebohnen verwendet werden oder ob der Kaffee direkt über den Anbieter bezogen werden muss. Bei anderen Modellen kann man seine Bohnen weiterhin frei auswählen.

Deshalb lohnt sich vor dem Abschluss ein genauer Blick in den Vertrag.

Was kostet die Maschine tatsächlich über die gesamte Laufzeit?
Was ist beim Service enthalten?
Wer übernimmt Reparaturen?
Und kann das Unternehmen seine Kaffeebohnen weiterhin selbst auswählen?

Ich kenne das übrigens auch aus der Praxis. Eine Firma aus Einbeck hat ihren Kaffee längere Zeit bei uns im 5-kg-Sack bezogen. Als der vorhandene Kaffeevollautomat irgendwann kaputtging, wurde anschließend auf ein Leasingmodell umgestellt.

Das zeigt ganz gut: Nicht immer entscheidet allein der Geschmack darüber, welcher Kaffee später im Büro in der Tasse landet. Manchmal entscheidet auch die Kaffeemaschine – oder genauer gesagt der Vertrag dahinter. 😉☕


Welche Kaffeelösung passt zu welchem Büro?

Hier einmal ganz einfach:

☕ Bis 10 Tassen täglich

Kompakter Vollautomat oder Filterkaffeemaschine.

☕ 10 bis 20 Tassen

Kompakter, leistungsfähiger Vollautomat mit ausreichender Wasser- und Bohnenkapazität.

☕ 20 bis 30 Tassen

Auf Kapazität, Reinigung und Belastbarkeit achten.

☕ 30 bis 50 Tassen

Robustheit, Tagesleistung, Geschwindigkeit und Service werden zunehmend wichtig.

☕ Über 50 Tassen

Professionelle Büro- oder Gastro-Lösungen prüfen.

Und natürlich sollte immer etwas Reserve vorhanden sein.

Denn wenn plötzlich eine Besprechung mit zehn Personen stattfindet, möchte man nicht erst feststellen, dass der Kaffeevollautomat heute eigentlich schon Feierabend hat.

Übersicht und Leitfaden zur Auswahl der passenden Kaffeelösung für Büros basierend auf dem täglichen Tassenverbrauch von bis zu 10 Tassen bis über 50 Tassen.

Bürokaffee bei TeeBohne

Und jetzt darf ich natürlich noch kurz die Kurve zu TeeBohne bekommen. 😉

Denn wir verkaufen keine Kaffeevollautomaten.

Wir kümmern uns um das, was im Kaffeevollautomaten landet:

Kaffeebohnen.

Bei TeeBohne findest du verschiedene Kaffeesorten – von klassischen Mischungen über Espresso bis hin zu aromatisierten Kaffees.

👉 Kaffee bei TeeBohne entdecken

Gerade für ein Büro kann eine ausgewogene Mischung interessant sein, weil sie vielen unterschiedlichen Geschmäckern entgegenkommt.

Unsere Gourmet-Mischung ist beispielsweise eine unkomplizierte Möglichkeit für alle, die einen ausgewogenen Kaffee für den täglichen Genuss suchen.

Wer es kräftiger mag, kann sich dagegen unsere verschiedenen Espresso- und kräftigeren Kaffees ansehen.

Und natürlich gibt es auch entkoffeinierte Varianten für diejenigen, die nachmittags lieber etwas weniger Koffein möchten.

Denn auch das gehört zum Büro:

Der eine braucht morgens drei Tassen. Der andere möchte um 16 Uhr einfach noch einen Kaffee, ohne danach die ganze Nacht die Zimmerdecke anzustarren. 😄


Mein Fazit: Welcher Kaffeevollautomat fürs Büro?

Die perfekte Maschine für jedes Büro gibt es nicht.

Und genau deshalb würde ich auch nicht einfach sagen:

„Ab 20 Mitarbeitern braucht ihr Maschine X.“

Das wäre zu einfach.

Entscheidend sind vielmehr:

Wie viele Tassen werden tatsächlich täglich getrunken?

Welche Getränke werden gewünscht?

Wie viel Wasser und Kaffee soll die Maschine aufnehmen können?

Wie wichtig ist ein Milchsystem?

Wie viel Reinigung ist akzeptabel?

Wie wichtig sind Service und Wartung?

Und natürlich:

Welche Kaffeebohnen sollen überhaupt verwendet werden?

Für ein kleines Büro mit zehn Tassen am Tag kann ein kompakter Vollautomat vollkommen ausreichen.

Bei 20 bis 30 Tassen werden Kapazität und Reinigung wichtiger.

Bei 30 bis 50 Tassen sollte man bereits stärker auf Belastbarkeit und Service achten.

Und bei deutlich höheren Mengen kann eine professionelle Lösung sinnvoll sein.

Aber egal, wie groß das Büro ist:

Die Maschine macht den Kaffee nicht alleine.

Die Bohnen, das Wasser, der Mahlgrad, die Brühtemperatur und die Reinigung gehören genauso dazu.

Und vielleicht ist das sogar die wichtigste Erkenntnis dieses ganzen Artikels.

Denn am Ende interessiert niemanden, wie viele Funktionen auf dem Datenblatt stehen.

Die Frage ist viel einfacher:

Schmeckt der Kaffee?

Wenn die Antwort morgens nach dem ersten Schluck lautet:

„Ja, der ist richtig gut.“

Dann hat die Kaffeemaschine ihren Job gemacht.

Und ich?

Ich gehe natürlich weiterhin nur zum Kaffee trinken auf Arbeit.

Zumindest erzähle ich das meinen Kunden und Mitarbeitern im Aldi. 😂☕


Häufige Fragen zum Kaffeevollautomaten im Büro

Welcher Kaffeevollautomat eignet sich für 10 Tassen am Tag?

Bei etwa zehn Tassen täglich reicht in vielen kleinen Büros ein kompakter Kaffeevollautomat. Wichtig sind vor allem eine einfache Bedienung, ausreichende Wasser- und Bohnenkapazität sowie eine unkomplizierte Reinigung.

Welcher Kaffeevollautomat eignet sich für 20 Tassen am Tag?

Bei ungefähr 20 Tassen täglich sollte der Vollautomat für regelmäßige Nutzung ausgelegt sein. Eine ausreichende Kapazität und verschiedene Getränkeprogramme können den Büroalltag erleichtern.

Welcher Kaffeevollautomat eignet sich für 30 Tassen am Tag?

Bei rund 30 Tassen täglich werden Kapazität, Belastbarkeit und Reinigung wichtiger. Auch ein gut zugänglicher Bohnenbehälter und ein ausreichend großer Wassertank sind sinnvoll.

Welcher Kaffeevollautomat eignet sich für 50 Tassen am Tag?

Bei etwa 50 Tassen täglich sollte die Maschine für die entsprechende regelmäßige Belastung geeignet sein. Zusätzlich sind Wasser- und Bohnenkapazität, Geschwindigkeit, Reinigung, Wartung und Service wichtige Kriterien.

Wie viele Kaffeebohnen braucht ein Büro?

Das hängt von der Kaffeemenge pro Getränk ab. Bei 8 Gramm Kaffee pro Tasse benötigen 50 Tassen etwa 400 Gramm Kaffeebohnen. Bei 10 Gramm sind es etwa 500 Gramm.

Wie viele Tassen Kaffee trinkt ein Mitarbeiter durchschnittlich?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Kaffeekonsum unterscheidet sich von Person zu Person deutlich. Für die Planung eines Büroautomaten sollte deshalb möglichst der tatsächliche Verbrauch ermittelt werden.

Ist ein Kaffeevollautomat besser als eine Filterkaffeemaschine?

Nicht grundsätzlich. Ein Vollautomat bietet mehr Getränkevielfalt und frisch gemahlenen Kaffee. Eine Filterkaffeemaschine kann dagegen bei größeren Mengen schwarzen Kaffees sehr praktisch sein.

Wann lohnt sich ein Festwasseranschluss?

Bei einem höheren täglichen Kaffeeverbrauch kann ein Festwasseranschluss praktisch sein, weil der Wassertank nicht ständig manuell befüllt werden muss. Voraussetzung ist, dass das gewählte Gerät dafür geeignet ist und die räumlichen Bedingungen passen.

Wie wichtig ist die Reinigung eines Kaffeevollautomaten im Büro?

Die regelmäßige Reinigung ist sehr wichtig. Ein Kaffeevollautomat wird im Büro häufig von vielen Personen genutzt. Tresterbehälter, Abtropfschale, Wassertank und insbesondere Milchsysteme müssen entsprechend den Herstellerangaben gepflegt werden.

Welcher Kaffee eignet sich für einen Büro-Kaffeevollautomaten?

Für Büros eignen sich häufig ausgewogene Kaffees, die unterschiedliche Geschmäcker ansprechen. Besonders vielseitig können Mischungen mit harmonischen, schokoladigen oder nussigen Noten sein.

Sind Kaffeebohnen für Vollautomaten anders als für Filterkaffee?

Nicht jede Kaffeebohne ist automatisch für jede Zubereitungsart ideal. Der Mahlgrad, die Röstung und die Eigenschaften der Bohne sollten zur jeweiligen Maschine und Zubereitung passen.

Wie viel Kaffee braucht ein Büro mit 10 Mitarbeitern?

Das hängt vom tatsächlichen Konsum ab. Bei durchschnittlich zwei Tassen pro Mitarbeiter wären es beispielsweise 20 Tassen täglich. Bei drei Tassen bereits 30. Besucher und Besprechungen können den Verbrauch zusätzlich erhöhen.

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat für ein kleines Büro?

Wenn regelmäßig Kaffee und verschiedene Kaffeespezialitäten getrunken werden, kann ein Vollautomat auch für ein kleines Büro sinnvoll sein. Bei sehr geringem Verbrauch kann eine Filterkaffeemaschine dagegen die einfachere Lösung sein.

Sollte ein Büro einen Kaffeevollautomaten kaufen oder mieten?

Das hängt vom Budget, der Nutzungsdauer und dem gewünschten Service ab. Bei größeren Büros können Miet- oder Leasingmodelle mit Service interessant sein.

Wie wichtig ist Service bei einem Büro-Kaffeevollautomaten?

Je höher der tägliche Verbrauch, desto wichtiger wird zuverlässiger Service. Ein Ausfall kann bei stark genutzten Büroautomaten den gesamten Kaffeebetrieb beeinträchtigen.

Braucht ein Büro unbedingt ein Milchsystem?

Nein. Wenn überwiegend schwarzer Kaffee getrunken wird, kann ein Vollautomat ohne komplexes Milchsystem völlig ausreichen. Wenn viele Cappuccinos oder Latte Macchiatos getrunken werden, ist ein Milchsystem dagegen sinnvoll.

Was ist wichtiger – Kaffeevollautomat oder Kaffeebohnen?

Beides. Die Maschine beeinflusst die Zubereitung, während die Kaffeebohnen maßgeblich Geschmack und Aroma bestimmen. Eine hochwertige Maschine kann schlechte oder unpassende Bohnen nicht vollständig ausgleichen.

Was kostet Bürokaffee pro Jahr?

Das hängt vom Verbrauch, Bohnenpreis und der verwendeten Maschine ab. Bei 30 Tassen täglich und 220 Arbeitstagen entstehen beispielsweise rund 6.600 Tassen pro Jahr. Bei 50 Tassen sind es etwa 11.000 Tassen.

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