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Espresso Martini Rezept – Original, Zutaten & Zubereitung
Jens Thume · Aktualisiert: · 20 Min. Lesezeit🍸 Espresso Martini Rezept – Original, Zutaten & Zubereitung
Espresso Martini Rezept gesucht? Dann bist du hier genau richtig. Hier geht es nicht nur um Zutaten und Zubereitung, sondern auch um die spannende Geschichte des Drinks, das historische Original von Dick Bradsell, die heutige IBA-Rezeptur und natürlich um die wichtigste Zutat für uns bei TeeBohne: guten Kaffee. ☕🍸
☕🍸 Kurz gesagt:
Ein Espresso Martini besteht im Kern aus Wodka, Kaffeelikör, Espresso und etwas Süße. Klingt einfach? Ist es auch. Aber wie so oft steckt der kleine Unterschied im Detail: Welcher Espresso? Wie stark shaken? Warum entsteht dieser schöne Schaum? Und was ist eigentlich das echte Originalrezept?
Genau da wird es interessant. Denn der Espresso Martini ist noch gar nicht so alt – und seine Geschichte führt uns nach London, zu einem Barkeeper namens Dick Bradsell und zu einem ziemlich eindeutigen Getränkewunsch. 😄
Und ich sage gleich mal sorry: Der Artikel ist ein bisschen länger geworden. In der Zeit ist Ihr Espresso Martini wahrscheinlich wieder warm. 😂☕🍸

📋 Inhaltsverzeichnis
- Espresso Martini Rezept – die klassische Variante
- Espresso Martini Zutaten
- Espresso Martini Zubereitung
- Was ist das Originalrezept?
- Die Geschichte des Espresso Martini
- Warum der Espresso Martini so beliebt ist
- Warum der Espresso so wichtig ist
- Das Geheimnis der Schaumkrone
- Welches Glas gehört zum Espresso Martini?
- Warum liegen drei Kaffeebohnen auf dem Cocktail?
- Die häufigsten Fehler
- Keine Espressomaschine? Kein Problem!
- Espresso Martini Varianten
- Espresso Martini mit Baileys
- Espresso Martini ohne Kahlúa
- Espresso Martini ohne Alkohol
- Welcher Kaffee eignet sich?
- Jensis Kaffee-Tipp
- Häufige Fragen
🍸 Espresso Martini Rezept – die klassische Variante
Fangen wir mit dem an, weshalb du vermutlich überhaupt hier gelandet bist: Du möchtest einen Espresso Martini selber machen.
Und das Schöne ist: Du brauchst dafür keinen halben Küchenschrank voller Zutaten.
Die heute von der International Bartenders Association (IBA) geführte Rezeptur besteht aus Wodka, Kahlúa, Zuckersirup und einem kräftigen Espresso. Dazu kommen Eis zum Shaken und drei Kaffeebohnen als Garnitur.
🍸 Klassisches Espresso Martini Rezept
Für 1 Cocktail brauchst du:
- 50 ml Wodka
- 30 ml Kahlúa
- 10 ml Zuckersirup
- 1 kräftigen Espresso
- Eiswürfel zum Shaken
- 3 Kaffeebohnen zur Dekoration
Zubereitung:
- Ein Martini- oder Cocktailglas gut vorkühlen.
- Einen kräftigen Espresso frisch zubereiten.
- Wodka, Kahlúa, Zuckersirup und Espresso in einen Shaker geben.
- Großzügig Eis dazugeben.
- Alles kräftig schütteln, bis der Cocktail richtig kalt ist und sich eine schöne Schaumschicht gebildet hat.
- Durch ein feines Sieb in das gekühlte Glas abseihen.
- Mit drei Kaffeebohnen garnieren.
Fertig. 🍸
Die IBA führt genau diese Kombination als ihre Espresso-Martini-Rezeptur. Die Zutaten werden mit Eis kräftig geschüttelt und anschließend in ein gekühltes Cocktailglas abgeseiht. Als Garnitur kommen drei Kaffeebohnen darauf.
Das ist die Variante, wenn du einfach einen klassischen Espresso Martini nach einer klar dokumentierten heutigen Rezeptur zubereiten möchtest.
Aber jetzt kommt der spannende Teil:
Ist das auch das historische Original?
Jein. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Geschichte.

☕ Espresso Martini Zutaten – was wirklich hineingehört
Die Zutatenliste ist übersichtlich. Und gerade deshalb merkt man bei diesem Cocktail ziemlich schnell, wenn eine einzelne Zutat nicht so richtig passt.
🥃 Wodka
Wodka bringt Alkohol und Körper in den Drink, ohne den Kaffeegeschmack mit einem starken Eigengeschmack zu überdecken.
Deshalb muss es meiner Meinung nach auch nicht unbedingt die teuerste Flasche im Spirituosenregal sein.
Ein sauberer, neutraler Wodka funktioniert hier sehr gut.
☕ Espresso
Hier würde ich deutlich mehr Aufmerksamkeit investieren.
Der Espresso liefert nicht nur Kaffeegeschmack. Er bringt Röstaromen, Bitterkeit, Säure, Körper und eine ganze Menge flüchtiger Aromastoffe mit.
Und er spielt außerdem bei der berühmten Schaumkrone eine wichtige Rolle.
🍫 Kaffeelikör
Beim heutigen IBA-Rezept ist Kahlúa vorgesehen.
Der Kaffeelikör bringt zusätzliche Kaffeearomen und Süße in den Cocktail und verbindet den Espresso mit dem Wodka.
Aber Kahlúa ist nicht die einzige Möglichkeit. Unterschiedliche Kaffeeliköre können den fertigen Cocktail deutlich verändern.
🍯 Zuckersirup
Der Zuckersirup soll den Cocktail nicht einfach möglichst süß machen.
Er hilft dabei, die Bitterkeit des Kaffees und die alkoholische Schärfe auszubalancieren.
Und genau hier darfst du später deinen persönlichen Geschmack einbringen.
💡 Jensi-Blabla:
Wenn du deinen Kaffee normalerweise schwarz und ohne Zucker trinkst, würde ich beim Sirup erstmal vorsichtig sein. Wenn du dagegen deinen Cappuccino gerne schön cremig und etwas süßer magst, darf es ruhig etwas mehr sein.
Der Espresso Martini ist schließlich kein Mathetest. Du darfst ihn so trinken, wie er dir schmeckt. 😄
🧊 Espresso Martini Zubereitung – jetzt wird geschüttelt
Beim Espresso Martini ist der Shaker nicht bloß ein hübsches Accessoire, das auf der Küchenplatte wichtig aussieht.
Das kräftige Shaken erfüllt gleich mehrere Aufgaben:
- Der Cocktail wird schnell heruntergekühlt.
- Die Zutaten verbinden sich.
- Luft wird in die Flüssigkeit eingearbeitet.
- Die typische Schaumschicht entsteht.
Kahlúa empfiehlt für seine heutige Rezeptur etwa 15 bis 20 Sekunden kräftiges Shaken. Der Shaker soll sich anschließend deutlich kalt anfühlen und die Flüssigkeit sichtbar schäumen.
Ich würde das nicht auf die Zehntelsekunde genau sehen. Wenn dein Cocktail schön kalt ist und oben eine feine Schaumschicht bekommt, bist du auf dem richtigen Weg.
So klappt das Shaken besser
- Das Glas vorher vorkühlen.
- Den Espresso frisch zubereiten.
- Die Zutaten in den Shaker geben.
- Genügend Eis verwenden.
- Kräftig und wirklich mit Energie shaken.
- Durch ein feines Sieb abseihen.
- Sofort servieren.
🧊 Kleiner Praxistipp:
Große Eiswürfel können beim Shaken hilfreich sein, weil sie langsamer schmelzen. So bekommst du die notwendige Kühlung, ohne unnötig viel Wasser in den Cocktail zu bringen.
📜 Was ist das Espresso Martini Original Rezept?
Jetzt wird es spannend.
Wenn du nach „Espresso Martini Original Rezept“ suchst, findest du im Internet unterschiedliche Zutatenlisten.
Und das ist kein Wunder.
Denn der Cocktail, den wir heute Espresso Martini nennen, begann ursprünglich unter einem anderen Namen.
Vodka Espresso.
Der Londoner Barkeeper Dick Bradsell entwickelte den Drink ungefähr 1983 in der Soho Brasserie in London.
Eine dokumentierte Rezeptnotiz von Bradsell nennt:
- 50 ml guter Wodka
- 12,5 ml Kahlúa
- einen Schuss Zucker
- einen besonders starken Espresso
Diese Version wurde mit Eis geschüttelt und anschließend auf Eis serviert.
Das ist also nicht einfach das heutige IBA-Rezept in einer alten Flasche. Es handelt sich um einen historischen Vorläufer des Espresso Martini.
☕ Zwei Rezepte – eine Entwicklung
Historischer Vodka Espresso:
Wodka + Kahlúa + Zucker + sehr kräftiger Espresso, mit Eis geschüttelt und ursprünglich auf Eis serviert.
Heutige IBA-Rezeptur:
50 ml Wodka + 30 ml Kahlúa + 10 ml Zuckersirup + kräftiger Espresso, mit Eis geschüttelt und in ein gekühltes Cocktailglas abgeseiht.
Deshalb würde ich nicht behaupten, dass eine einzige Zutatenliste das „einzig wahre Original“ ist. Historisch sauberer ist es, zwischen Bradsells ursprünglichem Vodka Espresso und der heutigen IBA-Rezeptur zu unterscheiden.
Und genau das finde ich an der Geschichte ziemlich sympathisch: Der Cocktail ist nicht einfach eines Tages fix und fertig vom Himmel gefallen.
Er hat sich entwickelt.

🇬🇧 Die Geschichte des Espresso Martini
Wir müssen für die Geschichte des Espresso Martini nicht nach Italien reisen.
Wir landen in London.
Genauer gesagt im Soho der frühen 1980er-Jahre.
Dort arbeitete Dick Bradsell als Barkeeper in der Soho Brasserie. Die Espressomaschine stand laut Bradsells eigener Erzählung direkt in der Nähe seines Arbeitsplatzes.
Und dann kam die berühmte Getränkebestellung.
Eine junge Frau soll einen Drink verlangt haben, der sie zunächst wach macht und anschließend ordentlich umhaut.
Die heute häufig zitierte englische Version ist deutlich derber formuliert: „Something that's gonna wake me up, then fuck me up.“
Die Geschichte wird von mehreren Quellen überliefert, darunter Drinks International, Kahlúa und Difford's Guide. Die genaue Identität der Frau ist allerdings nicht sicher dokumentiert.
Mal ist von einem berühmten Model die Rede, mal von einem amerikanischen Model. Namen wie Kate Moss oder Naomi Campbell tauchen im Internet immer wieder auf – dafür gibt es aber keine belastbare Grundlage, auf die ich mich im Artikel festlegen würde.
💡 Jensis Fingerzeig:
Die Geschichte ist großartig. Aber gerade weil sie so großartig ist, wird sie natürlich auch gerne weitererzählt und ausgeschmückt.
Ich würde deshalb zwischen dem unterscheiden, was gut dokumentiert ist – Dick Bradsell, Soho Brasserie, Vodka Espresso, Espresso – und dem Teil, der zur Cocktaillegende geworden ist.
Bradsell entwickelte den Drink weiter. Aus dem ursprünglichen Vodka Espresso entstand über die Jahre der Cocktail, den wir heute als Espresso Martini kennen.
Der Name „Martini“ beschreibt dabei übrigens nicht die Zutaten.
Der Espresso Martini ist kein klassischer Martini.
Er heißt so, weil der Drink in der Cocktailkultur zunehmend im Martini-Glas beziehungsweise Cocktailglas serviert wurde.
🔥 Warum der Espresso Martini so beliebt ist
Der Espresso Martini ist inzwischen weit mehr als irgendein moderner Kaffeecocktail.
Drinks International führt ihn seit Jahren sehr weit oben in seiner Erhebung der meistverkauften klassischen Cocktails in ausgewählten Spitzenbars weltweit.
2024 stand er auf Platz 4.
2025 ebenfalls auf Platz 4.
Und in der aktuellen 2026-Auswertung liegt der Espresso Martini auf Platz 5.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Das ist keine Statistik darüber, wie viele Espresso Martinis weltweit in jeder Bar und jedem Wohnzimmer verkauft werden. Drinks International wertet dafür Daten beziehungsweise Angaben aus einer Auswahl internationaler Top-Bars aus.
Aber als Blick auf die internationale Cocktailwelt ist das trotzdem ziemlich beeindruckend.
☕🍸 Und was hat das mit Kaffee zu tun?
Eine ganze Menge. Drinks International beschreibt den Aufstieg des Espresso Martini auch als einen Faktor für die neue Aufmerksamkeit rund um Kaffeeliköre.
Aus dem Kaffeelikör, der früher eher still im Spirituosenregal stand, ist wieder eine wichtige Zutat moderner Cocktailkarten geworden.
Und ich finde, man kann den Erfolg des Drinks auch geschmacklich nachvollziehen:
- Kaffee bringt Röstaromen und Bitterkeit.
- Kaffeelikör bringt Süße und zusätzliche Kaffeearomen.
- Wodka bringt Alkohol und Körper.
- Eis sorgt für Kälte.
- Der Schaum sorgt für eine cremige Textur.
Das Ganze ist also gleichzeitig Kaffee, Cocktail und kleines Dessertgefühl.
Da kann man schon verstehen, warum der Drink so viele Fans gefunden hat. 😄
☕ Warum der Espresso beim Espresso Martini so wichtig ist
Jetzt kommen wir zu dem Teil, bei dem ich als TeeBohne-Mensch natürlich nicht einfach still daneben sitzen kann.
Der Espresso ist beim Espresso Martini keine braune Flüssigkeit, die man halt irgendwie dazukippt.
Er ist eine der Hauptzutaten.
Ein kräftiger Espresso bringt unter anderem:
- Röstaromen
- Bitterkeit
- Säure
- Körper
- flüchtige Aromastoffe
- Crema und schaumbildende Bestandteile
Und genau deshalb schmeckt ein Espresso Martini mit unterschiedlichen Kaffees auch unterschiedlich.
Ein eher schokoladig-nussiger Espresso kann beispielsweise wunderbar mit süßem Kaffeelikör zusammenspielen.
Ein sehr dunkel gerösteter, kräftig bitterer Espresso setzt dagegen einen ganz anderen Akzent.
Es gibt hier also nicht den einen „richtigen“ Kaffee.
Es gibt Kaffees, die dir persönlich besser gefallen.
🤎 Das Geheimnis der Schaumkrone
Jetzt kommt die Frage, die wahrscheinlich jeder kennt, der schon einmal einen Espresso Martini gemacht hat:
Warum bekomme ich diesen schönen Schaum nicht hin?
Die einfache Antwort lautet:
Shaken. Und zwar richtig. 😄
Die etwas interessantere Antwort lautet: Kaffee selbst bringt Eigenschaften mit, die bei der Schaumbildung eine Rolle spielen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zur Kaffee-Crema beschreiben unter anderem die Bedeutung des beim Rösten gebildeten Kohlendioxids. Außerdem tragen proteinartige Bestandteile zur Schaumbildung und Polysaccharide zur Stabilisierung des Schaums bei.
Das erklärt auch, warum frisch zubereiteter Espresso so interessant ist.
Die Schaumbildung ist nicht einfach nur eine Frage von „lange genug schütteln“.
Es treffen hier Kaffeechemie, Luft, Eis und Bewegung aufeinander.
☕ Kleiner Kaffee-Nerd-Moment:
Die Crema hält außerdem flüchtige Aromastoffe an der Oberfläche beziehungsweise in ihrer Struktur zurück und kann damit beeinflussen, wie Kaffee wahrgenommen wird.
Heißt für unseren Cocktail: Der Schaum sieht nicht nur hübsch aus. Er gehört tatsächlich zum Erlebnis des Drinks dazu.
Warum frischer Espresso?
Je frischer der Espresso, desto interessanter sind die Voraussetzungen für eine schöne Crema und damit auch für den Cocktail.
Das bedeutet nicht, dass ein Espresso Martini mit einem etwas älteren Espresso plötzlich ungenießbar wäre.
Aber wenn du diese samtige, stabile Schaumkrone möchtest, lohnt sich frischer Espresso.
🍸 Welches Glas gehört zum Espresso Martini?
Der klassische Espresso Martini wird heute häufig in einem Martini- oder Cocktailglas beziehungsweise einer Coupette serviert.
Entscheidend ist weniger, dass du unbedingt ein ganz bestimmtes Glas besitzen musst.
Es sollte die Schaumschicht schön zur Geltung bringen und natürlich vorher gut gekühlt sein.
Kahlúa empfiehlt beispielsweise, das Glas vor dem Servieren für einige Minuten in den Gefrierschrank zu stellen.
🧊 Jensi-Praxistipp:
Du brauchst kein Cocktailglas-Museum zu Hause. Wenn dein Glas schön gekühlt ist und der Drink darin gut aussieht, hast du schon ziemlich viel richtig gemacht. 😉
☕☕☕ Warum liegen drei Kaffeebohnen auf dem Espresso Martini?
Die drei Kaffeebohnen gehören für viele einfach zum Espresso-Martini-Look.
Die Tradition wird häufig mit der italienischen Art verbunden, Sambuca mit drei Kaffeebohnen – con la mosca, also „mit der Fliege“ – zu servieren.
Die drei Bohnen werden dabei mit Gesundheit, Wohlstand und Glück verbunden.
Ob du diese Symbolik nun wichtig findest oder einfach sagst „sieht gut aus“ – drei Bohnen machen sich auf der hellen Schaumkrone tatsächlich ziemlich hübsch.
Und bei einem Cocktail darf Optik ruhig auch einmal mitspielen. 😊
🚫 Die häufigsten Fehler beim Espresso Martini
1. Der Espresso ist zu schwach
Der Kaffee muss sich gegen Wodka, Kaffeelikör und Eis behaupten können.
Ein kräftiger Espresso ist deshalb eine gute Ausgangsbasis.
2. Der Espresso steht ewig herum
Frisch ist hier einfach interessanter.
3. Zu wenig geschüttelt
Ein bisschen Hin-und-her-Bewegen bringt zwar die Zutaten zusammen, aber für die typische Schaumkrone darf es schon etwas kräftiger sein.
4. Zu viel Zuckersirup
Mehr Süße bedeutet nicht automatisch mehr Genuss.
Wenn der Kaffee komplett unter einer Zuckerschicht verschwindet, verliert der Cocktail seinen schönen Kontrast.
5. Das Glas ist warm
Dann ist der Cocktail schneller wieder wärmer, als dir lieb ist.
6. Der Cocktail wird nicht fein abgeseiht
Ein feines Sieb hilft dabei, Eissplitter und mögliche Kaffeereste zurückzuhalten und sorgt gleichzeitig für einen schönen Übergang in die Schaumkrone.
7. Der falsche Kaffee
Das ist natürlich Geschmackssache. Aber wenn du einen Espresso verwendest, den du schon pur überhaupt nicht magst, würde ich nicht unbedingt erwarten, dass der Cocktail daraus plötzlich ein Wunderwerk wird.
☕ Keine Espressomaschine? Kein Problem!
Jetzt kommt die praktische Frage:
„Jensi, ich habe gar keine Siebträgermaschine. Soll ich deshalb auf den Espresso Martini verzichten?“
Natürlich nicht. 😄
Du kannst auch andere Möglichkeiten ausprobieren.
- Espressokapsel
- Kaffeepadmaschine
- kräftiger Kaffee aus einer geeigneten Herdkanne
- Cold Brew beziehungsweise Kaffeekonzentrat
- hochwertiger Instantkaffee als Notlösung
Kahlúa nennt selbst unter anderem Instantkaffee, Cold Brew und Kaffeekonzentrat als Alternativen, weist aber darauf hin, dass damit die typische schaumige Oberfläche eines frisch gebrühten Espressos schwächer ausfallen kann.
☕ Geschmack und Schaum sind zwei verschiedene Dinge.
Ein konzentrierter Kaffee kann geschmacklich im Cocktail durchaus funktionieren. Ein frisch gezogener Espresso bringt zusätzlich Crema und damit bessere Voraussetzungen für die typische Schaumkrone mit.
Also: keine Maschine zu Hause? Einfach ausprobieren.
Ein guter Cocktail soll schließlich Spaß machen und nicht zum Maschinenführerschein werden.
🍸 Espresso Martini Varianten
Das Grundrezept steht. Jetzt darf gespielt werden.
Und genau hier merkt man, warum der Espresso Martini so erfolgreich geworden ist: Die Grundstruktur ist einfach genug, um daraus jede Menge Varianten zu entwickeln.
☕ Mehr Kaffee
Du möchtest den Kaffeegeschmack stärker in den Mittelpunkt rücken? Dann kannst du mit einem kräftigeren Espresso beziehungsweise einem Ristretto arbeiten.
Gegebenenfalls kann dabei auch die Süße etwas reduziert werden.
🍯 Mehr Süße
Wer seinen Kaffee gerne süßer trinkt, kann etwas mehr Zuckersirup verwenden.
Aber lieber vorsichtig erhöhen.
🍫 Schokoladiger Espresso Martini
Ein Kaffeelikör mit schokoladigen Noten oder ein entsprechender Sirup kann aus dem Drink schnell eine noch deutlich dessertigere Variante machen.
🌿 Gewürzte Variante
Eine kleine Menge Zimt oder eine andere passende Gewürznote kann interessant sein. Aber auch hier gilt: Der Espresso sollte nicht komplett unter einer Gewürzdecke verschwinden.
🥛 Espresso Martini mit Baileys
Auch ein Espresso Martini mit Baileys wird gerne gesucht.
Das funktioniert als Variante durchaus – nur sollte man sauber zwischen Variante und klassischem Rezept unterscheiden.
Baileys bringt zusätzliche Cremigkeit und Süße mit. Dadurch wird der Drink eher dessertartig und deutlich weicher.
💡 Wichtig:
Ein Espresso Martini mit Baileys ist eine Variante des Grundgedankens – nicht das klassische IBA-Rezept und auch nicht das historische Bradsell-Rezept.
🍸 Espresso Martini ohne Kahlúa
Auch das ist problemlos möglich.
Du kannst einen anderen Kaffeelikör verwenden und anschließend die Süße entsprechend anpassen.
Der spannende Teil daran: Kaffeeliköre schmecken nicht alle gleich.
Manche sind stärker süß und karamellig, andere wirken kaffeebetonter oder trockener.
Damit verändert sich automatisch auch der Espresso Martini.
Wenn dein Kaffeelikör bereits sehr süß ist, brauchst du möglicherweise weniger zusätzlichen Sirup.
🌿 Espresso Martini ohne Alkohol
Ja, auch das geht.
Natürlich ist ein alkoholfreier Espresso Martini streng genommen kein klassischer Espresso Martini mehr. Aber die Idee lässt sich erstaunlich gut übertragen.
Kahlúa selbst veröffentlicht inzwischen eine alkoholfreie Variante mit einem Teil Sirup, einem Teil alkoholfreiem Wodka beziehungsweise Wasser und einem Teil Espresso.
🌿 Alkoholfreier Espresso Martini – einfache Variante
Für 1 Glas:
- 30 ml Espresso
- 30 ml alkoholfreier Wodka oder Wasser
- 30 ml Sirup, beispielsweise Vanille oder Schokolade
- Eiswürfel
- 3 Kaffeebohnen zur Dekoration
Zubereitung:
Alle Zutaten mit Eis kräftig shaken und anschließend fein in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.
Die drei Kaffeebohnen können natürlich auch hier obenauf.
Gerade bei der alkoholfreien Variante spielt der Kaffee eine wichtige Rolle. Ohne Alkohol fehlt ein Teil der Wärme und des Körpergefühls des klassischen Drinks. Ein aromatischer Espresso wird deshalb umso wichtiger.
☕ Welcher Kaffee eignet sich für Espresso Martini?
Jetzt wird es für TeeBohne natürlich besonders interessant.
Ich würde nicht einfach sagen: „Je dunkler geröstet, desto besser.“
Das wäre mir zu einfach.
Ein kräftiger Espresso funktioniert sehr gut, weil er sich gegen Kaffeelikör, Wodka und Eis behaupten kann.
Aber auch ein Kaffee mit schönen schokoladigen, nussigen oder karamelligen Aromen kann hervorragend funktionieren.
Wichtig ist vor allem, dass du den Kaffee grundsätzlich gerne trinkst.
☕ Mein persönlicher Ansatz:
Erst den Kaffee pur probieren.
Dann überlegen: Passt dieser Geschmack auch zu etwas Süße und Kaffeelikör?
Wenn du dabei schon denkst „Boah, der ist lecker“, hast du einen ziemlich guten Ausgangspunkt für den Cocktail.
💛 Jensis Kaffee-Blabla zum Espresso Martini
Ich finde am Espresso Martini vor allem eines spannend:
Er zeigt ziemlich schön, dass Kaffee nicht nur etwas ist, das man morgens in eine Tasse gießt, schnell austrinkt und dann irgendwie wach ist.
Kaffee kann Aroma sein.
Kaffee kann Bitterkeit sein.
Kaffee kann Süße ausbalancieren.
Kaffee kann Schaum erzeugen.
Und Kaffee kann sogar die Hauptrolle in einem Cocktail übernehmen.
Genau deshalb würde ich beim Espresso Martini auch nicht zuerst über den Wodka reden.
Ich würde beim Kaffee anfangen.
Welchen Espresso magst du?
Wie stark soll der Cocktail nach Kaffee schmecken?
Wie süß soll er sein?
Und möchtest du eher einen kräftigen Kaffeecocktail oder fast schon ein flüssiges Dessert?
☕ Jensi-Blabla:
Ich würde übrigens keinen Kaffee nehmen, den ich pur überhaupt nicht mag, nur weil irgendwo steht, dass er besonders „stark“ ist.
Stark ist nämlich nicht automatisch lecker.
Und wenn der Kaffee schon in der Tasse nicht mein Ding ist, wird er im Cocktail wahrscheinlich auch nicht plötzlich zum Superstar.
Lieber einen Kaffee nehmen, den man selbst gerne trinkt. Dann macht das Experimentieren nämlich richtig Spaß. 😊
🍸 Warum heißt der Espresso Martini überhaupt Martini?
Das ist eine berechtigte Frage.
Schließlich steckt weder Gin noch Wermut darin – zwei Dinge, die man beim klassischen Martini erwarten würde.
Der Espresso Martini ist also kein klassischer Martini.
Der Name entstand vielmehr aus der Cocktailkultur rund um das Martini-Glas und die damalige Vorliebe, Wodka-Cocktails in diesem Glasstil zu servieren.
Das Ergebnis war ein Name, der ziemlich gut hängen blieb.
😄 Jensi-Übersetzung:
„Kaffee mit Wodka“ klingt nach einer ziemlich langen Nacht.
„Espresso Martini“ klingt dagegen, als hätte man sich dabei wenigstens Mühe gegeben. 😉
🌎 Vom Londoner Vodka Espresso zum weltweiten Klassiker
Und genau das ist vielleicht die schönste Geschichte an diesem Cocktail.
Er begann nicht als jahrhundertealtes Traditionsgetränk.
Er entstand in den 1980er-Jahren in London.
Er hieß zunächst Vodka Espresso.
Er wurde weiterentwickelt.
Er bekam den Namen Espresso Martini.
Und heute gehört er zu den international meistverkauften klassischen Cocktails in der von Drinks International untersuchten Spitzenbar-Szene.
2024: Platz 4.
2025: Platz 4.
2026: Platz 5.
Für einen Cocktail, der gerade einmal rund vier Jahrzehnte alt ist, ist das schon eine ziemlich bemerkenswerte Entwicklung.
🎯 Mein Fazit: Espresso Martini ist mehr als Kaffee mit Wodka
Wenn du mich fragst, was einen guten Espresso Martini ausmacht, würde ich nicht einfach sagen:
„Nimm diese vier Zutaten und schüttel sie.“
Das ist zwar die kurze Anleitung.
Aber dahinter steckt deutlich mehr.
Der Cocktail verbindet:
- die Geschichte eines Londoner Barkeepers,
- die Entwicklung eines Cocktails über mehrere Jahrzehnte,
- Wodka und Kaffeelikör,
- frischen Espresso,
- die Chemie der Kaffee-Crema,
- kräftiges Shaken,
- und natürlich ein bisschen Cocktail-Glamour.
Und genau deshalb macht er so viel Spaß.
☕🍸 Mein einfacher Espresso-Martini-Merksatz:
Guter Espresso + passende Süße + Kaffeelikör + Wodka + viel Eis + kräftiges Shaken.
Mehr braucht es für einen richtig schönen Espresso Martini eigentlich nicht.
Und wenn oben dann noch die drei Kaffeebohnen auf der Schaumkrone liegen, sieht das Ganze nicht nur gut aus.
Dann ist ziemlich eindeutig klar:
Jetzt ist Feierabend. 😄
Oder Geburtstag.
Oder Wochenende.
Oder einfach Dienstag.
☕ Wasser für den Durst, Kaffee für den Geschmack – und manchmal darf aus gutem Kaffee eben auch ein Espresso Martini werden. 🍸
☕🍸 Noch mehr Kaffee entdecken
Wenn du jetzt Lust auf Espresso, Kaffeebohnen und ein bisschen mehr Kaffeewissen bekommen hast, kannst du bei TeeBohne noch ein bisschen weiterstöbern. Denn rund um eine gute Tasse Kaffee gibt es erstaunlich viel zu entdecken. 😉
👉 Espresso bei TeeBohne entdecken
Verschiedene Espressosorten für Vollautomat, Siebträger und Espressomaschine.
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Haselnuss, Karamell, Vanille, Schokolade und viele weitere Geschmacksrichtungen.
👉 Kaffee-Grundlagen: Arabica, Robusta & Co.
Was steckt eigentlich hinter der Kaffeebohne und warum schmecken verschiedene Kaffees so unterschiedlich?
👉 Wie viel Koffein hat Kaffee?
Kaffee, Espresso und Koffein einfach erklärt – mit Richtwerten und praktischen Vergleichen.
👉 Kaffee kaufen: Bohnen, Frische & Qualität
Worauf kommt es beim Kaffeekauf wirklich an? Ein ausführlicher TeeBohne-Ratgeber.
☕ Und jetzt?
Vielleicht erst einmal einen Espresso machen. Und dann überlegen, ob daraus heute Abend ein Espresso Martini wird. 😄🍸
❓ Häufige Fragen zum Espresso Martini
Was gehört in einen Espresso Martini?
Die heutige IBA-Rezeptur enthält 50 ml Wodka, 30 ml Kahlúa, 10 ml Zuckersirup und einen kräftigen Espresso. Dazu kommen Eis zum Shaken und drei Kaffeebohnen als Garnitur.
Wie macht man einen Espresso Martini?
Espresso, Wodka, Kaffeelikör und Zuckersirup werden mit Eis kräftig im Shaker geschüttelt und anschließend in ein vorgekühltes Cocktailglas abgeseiht.
Was ist das Originalrezept vom Espresso Martini?
Hier sollte man zwischen dem historischen Vodka Espresso von Dick Bradsell und der heutigen IBA-Rezeptur unterscheiden. Bradsells ursprünglicher Drink wurde in den 1980er-Jahren in London entwickelt und zunächst auf Eis serviert. Die heutige IBA-Version wird ohne Eis in ein gekühltes Cocktailglas abgeseiht.
Wer hat den Espresso Martini erfunden?
Der Drink wird dem Londoner Barkeeper Dick Bradsell zugeschrieben. Er entwickelte den ursprünglichen Vodka Espresso ungefähr 1983 in der Soho Brasserie in London.
Warum heißt der Cocktail Espresso Martini?
Der Name bezieht sich nicht auf die Zutaten eines klassischen Martinis. Er entwickelte sich aus der Cocktailkultur und der Präsentation solcher Drinks im Martini- beziehungsweise Cocktailglas.
Welcher Espresso eignet sich für Espresso Martini?
Am besten eignet sich ein kräftiger, frisch zubereiteter Espresso mit ausreichend Körper und Aroma. Kaffees mit schokoladigen, nussigen oder karamelligen Noten können besonders interessant sein.
Warum wird mein Espresso Martini nicht schaumig?
Häufig liegt es an zu wenig kräftigem Shaken, einem wenig geeigneten Kaffee oder daran, dass der Espresso bereits länger steht. Frischer Espresso und kräftiges Shaken schaffen bessere Voraussetzungen für eine schöne Schaumschicht.
Wie lange muss man einen Espresso Martini shaken?
Als praktische Orientierung sind etwa 15 bis 20 Sekunden kräftiges Shaken sinnvoll. Der Shaker sollte anschließend deutlich kalt sein und die Flüssigkeit sichtbar schäumen.
Warum kommen drei Kaffeebohnen auf den Espresso Martini?
Die drei Kaffeebohnen werden traditionell mit Gesundheit, Wohlstand und Glück verbunden. Die Symbolik wird häufig mit der italienischen Tradition verbunden, Sambuca mit drei Kaffeebohnen zu servieren.
Kann man Espresso Martini ohne Kahlúa machen?
Ja. Ein anderer Kaffeelikör kann verwendet werden. Je nach Süße des verwendeten Likörs muss die Menge des Zuckersirups angepasst werden.
Kann man Espresso Martini mit Baileys machen?
Ja. Baileys verändert den Cocktail und macht ihn cremiger und süßer. Es handelt sich dabei um eine Variante und nicht um die klassische IBA- oder historische Bradsell-Rezeptur.
Kann man Espresso Martini ohne Alkohol machen?
Ja. Eine alkoholfreie Variante kann beispielsweise mit Espresso, Sirup und alkoholfreiem Wodka oder Wasser zubereitet werden. Kahlúa selbst veröffentlicht eine solche Variante.
Was kann ich statt Espresso verwenden?
Wenn keine Espressomaschine vorhanden ist, können je nach Zubereitung auch konzentrierter Kaffee, Cold Brew, Kaffee aus einer Kapsel- oder Padmaschine oder hochwertiger Instantkaffee verwendet werden. Allerdings kann die typische Schaumschicht schwächer ausfallen.
Warum ist der Espresso Martini so beliebt?
Der Cocktail verbindet Kaffee, Süße, Alkohol und eine cremige Schaumstruktur. Außerdem lässt er sich relativ einfach variieren. Drinks International führt ihn seit mehreren Jahren sehr weit oben in seiner Erhebung der meistverkauften klassischen Cocktails in ausgewählten Spitzenbars weltweit.
Ist Espresso Martini ein klassischer Martini?
Nein. Ein klassischer Martini basiert traditionell auf Gin oder Wodka und Wermut. Der Espresso Martini ist ein moderner Cocktail auf Basis von Wodka, Kaffeelikör und Espresso.
Kann man Espresso Martini vorbereiten?
Für die beste Schaumkrone und das frischeste Kaffeearoma sollte der Cocktail möglichst frisch zubereitet und direkt nach dem Shaken serviert werden.
Welche Kaffeeröstung passt zum Espresso Martini?
Das hängt vom persönlichen Geschmack ab. Kräftige Espressoröstungen funktionieren gut, aber auch mittelkräftige Kaffees mit schokoladigen, nussigen oder karamelligen Noten können sehr interessant sein.
💛 Jensis letzter Tipp:
Mach beim ersten Versuch nicht gleich zehn Dinge anders.
Nimm ein gutes Grundrezept, einen Espresso, den du wirklich magst, ordentlich Eis und einen Shaker.
Dann probierst du.
Und beim zweiten Espresso Martini darfst du anfangen zu experimentieren.
Ein bisschen weniger Süße? Mehr Kaffee? Anderer Kaffeelikör? Vielleicht eine andere Bohne?
Genau so findet man seinen eigenen Lieblingsdrink.
Und bitte immer daran denken: Der Cocktail schmeckt am besten, wenn man ihn genießt – nicht wenn man versucht, ihn in eine wissenschaftliche Doktorarbeit zu verwandeln. 😉
📚 Quellen & weiterführende Informationen
- International Bartenders Association – Espresso Martini
- Drinks International – The bestselling classic cocktails at the world's best bars
- Difford's Guide – Vodka Espresso und Espresso Martini
- Kahlúa – Espresso Martini und Vodka Espresso
- Wissenschaftliche Literatur zur Kaffee-Crema und Schaumbildung
☕ Über den Autor
Jens Thume – Online-Marketing & Shop-Betreiber bei TeeBohne Einbeck
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Kaffee, Tee und allem, was daraus an interessanten Geschichten entstehen kann. Beim Espresso Martini fand ich besonders spannend, dass hinter dem bekannten Cocktail deutlich mehr steckt als nur Wodka, Kaffeelikör und ein bisschen Schütteln. 😉
Ich recherchiere solche Themen gerne gründlich, schaue mir die historischen Hintergründe an und versuche anschließend, das Ganze so zu erklären, dass man nicht erst ein Kaffee-Lexikon studieren muss.









